Kalex-Pilot Sandro Cortese startet in Le Mans aus der dritten Reihe © FGlaenzel

Startplatz neun in Le Mans sorgt im Intact-Team für zufriedene Gesichter: Dreieinhalb Zehntelsekunden Rückstand zur Pole-Position

Ex-Moto3-Weltmeister Sandro Cortese stand im Qualifying zum Grand Prix von Frankreich deutlich im Schatten von Jonas Folger. Folger sicherte sich seine erste Moto2-Pole-Position und lässt die deutschen Fans für den Renntag hoffen. Für Cortese lief es nicht nach Plan. Der Intact-Pilot stürzte im Qualifying und beendete die Session auf Position neun. Der Rückstand betrug 0,344 Sekunden.

"Es war ein gutes Qualifying. Ich denke, wir waren das ganze Wochenende immer so zwischen Platz zwölf und dreizehn und heute haben wir uns noch einmal verbessert. Der Ausrutscher - ich war im Qualifying am Limit, da kann so was passieren", bemerkt Cortese. "Ich bin gleich wieder weitergefahren und konnte mich trotzdem nochmals steigern. Ich bin glücklich, das Motorrad haben wir gut hinbekommen. Ich fühle mich wohl und freu mich auf morgen."

"Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Qualifying zufrieden", bilanziert Teamchef Jürgen Lingg. "Man hat gesehen, dass Sandro gekämpft hat und wir haben auch wirklich alles probiert. Wir sprechen ja von nicht einmal dreieinhalb Zehntelsekunden. Im Endeffekt ist es auch Glückssache, ob man in der ersten, zweiten oder dritten Startreihe steht."

"Was ganz gut ist, dass er seine Zeit ein paar Mal fahren konnte. Wir haben immer noch Probleme im ersten Sektor. Wir wollen versuchen, dass wir das für morgen eventuell noch abstellen können. Dann wäre er wirklich ganz vorne dabei. Jetzt schauen wir, ob er im Rennen konstant gute Rundenzeiten fahren kann. Darauf kommt es an. Die Ausgangsposition ist gut", so Lingg.

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