Esteve "Tito" Rabat fuhr in Le Mans im dritten Training wieder souverän © FGlaenzel

"Tito" Rabat stellt in Le Mans im dritten Freien Training die Bestzeit auf - Kalex-Fahrer dominieren die Top 10 - Jonas Folger starker Dritter, Tom Lüthi auf Platz sieben

Der WM-Führende setzte sich im dritten Freien Training wieder an die Spitze. Nachdem "Tito" Rabat im ersten Freien Training in Le Mans die Bestzeit aufgestellt hatte, aber im zweiten Training von Pons-Pilot Luis Salom überflügelt wurde, legte Rabat im dritten Training wieder das Tempo vor. Der Kalex-Pilot wurde am Samstagvormittag auf dem Bugatti-Circuit in 1:37.748 Minuten gestoppt. Damit war Rabat vor den Augen seines Chefs Marc van der Straten um eine halbe Sekunde schneller als Salom am Freitag.

Das Pons-Team war aber erneut stark unterwegs, denn Moto3-Weltmeister Maverick Vinales (Kalex) markierte die zweitschnellste Zeit. Der Rückstand des Austin-Siegers betrug 0,190 Sekunden. In der Schlussminute stürzte der Spanier allerdings in Kurve 14, der Zielkurve. Hinter den beiden Spaniern setzte Jonas Folger (Kalex) seine starke Form fort. Der Deutsche belegte Rang drei und lag nur 0,251 Sekunden hinter Rabat zurück.

Dahinter folgten Julian Simon (Kalex) und Mattia Pasini (Kalex) auf den Plätzen vier und fünf. Routinier Mika Kallio (Kalex) wurde Sechster. In seiner schnellsten Runde war der Finne um sechs Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege Rabat. Bester Schweizer und bester Suter-Pilot war Tom Lüthi als Siebter. Die Top 10 komplettierten Franco Morbidelli (Kalex), Sam Lowes (Speed Up) und Lokalmatador Johann Zarco (Caterham-Suter).

Sandro Cortese (Kalex) fehlten acht Zehntelsekunden auf die Spitze. Damit reihte sich der Deutsche als Zwölfter ein. Tech-3-Pilot Marcel Schrötter hatte dagegen großen Rückstand. Der dritte Deutsche im Feld war nur auf Position 28 zu finden. 1,8 Sekunden fehlten auf Rabat. Auch bei Dominique Aegerter (Suter) lief es am Samstagvormittag nicht optimal. Er konnte seine Zeit vom Vortag nicht steigern und wurde nur 15.

Weit hinten waren auch die beiden weiteren Schweizer im Feld zu finden. Randy Krummenacher (Suter) belegte Rang 26. Im Duell um den letzten Platz behielt diesmal Thitipong Warokorn (Kalex) die Oberhand. Somit wurde Robin Mulhauser (Suter) 35. und Letzter.

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