Sandro Cortese hatte am Freitag etwa sechs Zehntelsekunden Rückstand © Intact GP

Intact-Pilot Sandro Cortese beendet den ersten Trainingstag in Le Mans auf Position 13 und stürzt am Nachmittag übers Vorderrad

Sandro Cortese und seine Technik-Crew haben die Freien Trainings am Freitag in Le Mans genutzt, um einige Setup-Einstellungen auszuprobieren. Der Intact-Pilot konnte konstant schnelle Runden abliefern und weiß, wo er sich für den morgigen Qualifying-Tag noch steigern kann. Am ersten Trainingstag für den Frankreich-Grand-Prix arbeitete das Intact-Team systematisch an verschiedenen Setup-Einstellungen.

Cortese beendete die Trainings jeweils auf der zehnten und dreizehnten Position. Die Platzierungen waren am Freitag zunächst zweitrangig. Wichtiger war, dass der 24-Jährige ein gutes Gefühl auf seiner Moto2-Kalex hatte und mit gebrauchten Reifen konstante Zeiten fahren konnte. Von einem harmlosen Ausrutscher in Kurve fünf zum Schluss der Nachmittagssession, lässt sich Cortese nicht aus der Ruhe bringen.

"Es war ein kleiner Vorderrad-Rutscher. Ich war auf einer guten Runde. Das kann passieren im Training, wenn man Dinge ausprobiert. Aber generell ist das Gefühl gut. Ich konnte viele schnelle Runden fahren und da mach ich mir jetzt keinen allzu großen Kopf", bemerkt der Deutsche. "Heute haben wir Einiges ausprobiert", berichtet Technikchef Jürgen Lingg. "Wir wissen auch, was wir für morgen noch verbessern können. Le Mans ist eine sehr spezielle Strecke und wir sind heute wieder viel mit alten Reifen gefahren. Deshalb können wir auf jeden Fall mit dem Ergebnis zufrieden sein."

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