Jonas Folger eroberte vor zwei Wochen in Jerez seinen ersten Podestplatz © FGlaenzel

Bestzeit für "Tito" Rabat in Le Mans - Tom Lüthi, Jonas Folger, Dominique Aegerter und Sandro Cortese im ersten Freien Training in den Top 10

Der Topfavorit und WM-Führende setzte sich im ersten Freien Training der Moto2-Klasse an die Spitze. Esteve "Tito" Rabat (Kalex) umrundete den Bugatti-Circuit in Le Mans (Frankreich) in 1:38.446 Minuten und war damit der Schnellste. Es ging in der spannenden mittleren Klasse wie gewohnt eng zu. 15 Fahrer befanden sich innerhalb einer Sekunde. Mit 0,185 Sekunden Rückstand klassierte sich Routinier Alex de Angelis (Suter) als Zweiter. Aber auch die Deutschen und Schweizer präsentierten sich beim Trainingsauftakt stark.

Jonas Folger (Kalex) testete seit Jerez in Aragon und ist derzeit in guter Form. Von Beginn an mischte der Deutsche auch in Le Mans vorne mit und belegte schließlich mit einer halben Sekunde Rückstand Platz vier. Einen Tick schneller war der Schweizer Tom Lüthi (Suter) als Dritter. Nach den Höhen und Tiefen in den ersten Rennen benötigt der Routinier wieder ein gutes Rennergebnis. Vor zwei Jahren gewann Lüthi das Moto2-Rennen in Le Mans.

Seither wartet er allerdings auf einen Sieg. Trotzdem ist Lüthi aktuell der einzige Moto2-Fahrer, der schon auf dieser Strecke in der mittleren Klasse gewonnen hat. Auch Dominique Aegerter (Suter) war als Sechster wieder im Spitzenfeld dabei. Mattia Pasini (Kalex) belegte Rang fünf. Das Forward-Team und Kalex haben sich im Vorfeld des Wochenendes auf einen Vertrag geeinigt und wird nun künftig mit Material beliefert.

Die Plätze sieben bis zehn gingen an Simone Corsi (Kalex), Xavier Simeon (Suter), Julian Simon (Kalex) und Sandro Cortese (Kalex). Der Deutsche fuhr insgesamt 18 Runden und hatte einen Rückstand von 0,679 Sekunden. Marcel Schrötter lag beim Heimrennen für sein Tech-3-Team weiter zurück. Auf die Spitze fehlten dem 21-Jährigen 1,4 Sekunden. Im engen Feld bedeutete das Rang 22. Randy Krummenacher (Suter) war als 20. nur wenig schneller. Robin Mulhauser (Suter) war erneut 35. und Letzter.

Weiterlesen