Maverick Vinales sammelte bei den vier ersten Saisonrennen 49 Punkte © Ponsracing

Maverick Vinales hat die Moto2 im Sturm erobert: Moto2-Weltmeister Pol Espargaro spricht über seinen Nachfolger im siegverwöhnten Pons-Team

Nach der Saison 2013 hat Sito Pons sein Moto2-Team neu strukturiert. Im Vorjahr gewann Pol Espargaro die Meisterschaft, doch teamintern gab es einige Querelen zwischen Espargaro und Landsmann Tito Rabat. Rabat verlies das Team in Richtung Marc VDS und trat die Nachfolge von Scott Redding an. Pons musste sich zwei neue Fahrer suchen und ging viel Risiko ein.

Er entschied sich für die beiden ehemaligen Moto3-Piloten Maverick Vinales und Luis Salom. Die beiden Spanier kämpften im vergangenen Jahr um den Moto3-Titel. Salom gewann sieben Saisonrennen, Vinales sicherte sich beim WM-Finale aber den Titel. Und auch in der bisherigen Moto2-Saison hat Vinales einen kleinen Vorteil. Der 19-Jährige gewann bereits bei seinem zweiten Moto2-Rennen und liegt nach vier Rennen in der Fahrerwertung auf Position drei - Salom ist momentan WM-Achter.

"Er macht das großartig", lobt Vorgänger Espargaro, der sich an seine Moto2-Debütsaion erinnert: "Das erste Jahr in einer Kategorie ist immer unglaublich schwer, denn man muss komplett neu anfangen. Man kennt die anderen Fahrer nicht, man kämpft mit dem Motorrad, die Strecken sind anders. Ich denke, dass mein erstes Jahr in der Moto2 nicht das beste Jahr meiner Karriere war, denn der Schritt von der 125er-Klasse in die Moto2 war ein sehr großer."

"Jetzt mit der Moto3 sind sie näher dran, so wie es mir jetzt in der MotoGP mit der Moto2 geht. Er macht das wirklich fantastisch, er hat sich sehr gut an das Motorrad angepasst", bemerkt Espargaro, der auch die Leistungen von Salom würdigt: "Auch Salom macht das gut. Beide Fahrer sind sehr gut, sie haben viel Talent und machen das großartig. Ich bin sehr glücklich, dass mein Motorrad wieder fliegt (lacht; Anm. d. Red.)."

Nach dem Aufstieg in die MotoGP hielt Espargaro den Kontakt zu seinem ehemaligen Team aufrecht: "Ja, wir reden noch miteinander. Sie haben mir gesagt, dass Maverick mir sehr ähnlich ist. Er ist immer traurig, wenn es nicht gut läuft. Er ist ein echter Kämpfer und ich denke, dass das in der Moto2 der Schlüssel ist, um es nach oben zu schaffen", so der Tech-3-Pilot.

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