Enttäuschender Sonntag: Marcel Schrötter hatte kein problemfreies Rennen © FGlaenzel

Misslungener Eurpaauftakt: Tech-3-Pilot Marcel Schrötter kann sein Tempo beim Rennen in Jerez nicht in Punkte umwandeln und stürzt in Runde neun

Mit Startplatz neun setzte sich Tech-3-Pilot Marcel Schrötter im Qualifying von Jerez gut in Szene. Doch im Rennen ging der Deutsche leer aus. Nach einem guten Start in das Rennen verlor Schrötter einige Positionen, kämpfte sich aber wieder zurück. Doch in Runde neun war das Rennen vorzeitig beendet. Nach einem Schaltfehler musste der Mistral-Pilot die Strecke verlassen und stürzte im Kiesbett. Eine Fortsetzung des Rennens war nicht möglich.

"Dieses Rennen hätte nicht frustrierender enden können", bedauert Schrötter. "An den Trainingstagen lief es besser als erwartet, es ging alles spielerisch leicht von der Hand. Auch am Sonntagvormittag während dem Warmup, als wir noch ein paar Dinge durchprobiert hatten, habe ich mich super wohl gefühlt. Mit diesem Rhythmus hätte ich locker in den Top 10 mithalten können. Aber im Rennen kam alles anders."

"Von Beginn an habe ich mich sehr unwohl gefühlt und womöglich haben die heißen Temperaturen im Gegensatz zu heute Morgen dazu beigetragen, dass das Feedback vom Motorrad komplett anders war. Jedenfalls konnte ich meine Maschine nicht so bewegen, wie ich wollte, und in den engen Kurven neigte auch das Vorderrad ständig dazu, einzuklappen", schildert Schrötter. "Darüber hinaus kamen Schaltprobleme hinzu, weshalb ich schließlich auch gestürzt bin. Im Prinzip war es ein harmloser Umfaller im Kiesbett, aber das Motorrad hatte einiges abbekommen und zudem ließ es sich nicht mehr starten."

"Bis zum Rennen war es ein starkes Wochenende, weshalb ich noch mehr verärgert bin, dass nichts dabei herausgekommen ist. Es ist wirklich schade, dass ich heute ein gutes Ergebnis im Kiesbett versenkt habe. Wir sind konkurrenzfähig, das haben wir in den Trainings gezeigt, aber im Rennen konnten wir es nicht in ein zählbares Resultat umsetzen", berichtet der Tech-3-Pilot. "Zum Glück ist Le Mans eine meiner Lieblingsstrecken und ich freue mich nun umso mehr auf den Grand Prix dort. In zwei Wochen will ich den heutigen Rückschlag ausbügeln und mich weiter verbessern."

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