Sandro Cortese fuhr im Qualifying ins Spitzenfeld hinein © FGlaenzel

Der Deutsche Sandro Cortese mischt im Qualifying auf Phillip Island im Spitzenfeld mit und zieht Startplatz sieben an Land - Ein Sturz trübt die Freude nur wenig

In einem spannenden Versuch um die besten Startpositionen für den Großen Preis von Australien, kämpfte Sandro Cortese an vorderster Front mit und platzierte sich nur wenige Zehntel hinter der Pole-Position auf dem siebten Platz. Mit seiner Qualifying-Zeit von 1:32,893 Minuten verbesserte der Deutsche nicht nur seine gestrige Leistung um fast eine Sekunde, sondern war dem Spitzenmann Pol Espargaro mit rund dreieinhalb Zehntel Abstand dicht auf den Fersen.

Trotz Sturz am Ende der Sitzung, bei dem er zum Glück unverletzt blieb, fehlte dem Kalex-Piloten eine Zehntelsekunde zur ersten Startreihe. Dies bedeutet, dass der Moto2-Rookie das drittletzte Rennen der Saison von Startplatz sieben in Angriff nehmen wird. Dabei teilt er sich die dritte Reihe mit Aragon-Sieger Nico Terol und mit Mattia Pasini.

"Ich denke, das war ein Top-Ergebnis. 0,3 Sekunden Abstand zur Spitze. Schade zum Schluss mit dem Sturz. Ich musste einem anderen Fahrer ausweichen und bin dann gestürzt", bedauert Cortese das kleine Missgeschick. "Dennoch freue ich mich riesig über den siebten Startplatz." Die Techniker des IntactGP-Teams mussten das Motorrad am Abend reparieren, damit für das verkürzte Rennen über 13 Runden alles bereit ist.

"Es war ein starkes Training", lobt Teamchef Jürgen Lingg. "Dabei ist sehr erfreulich, dass wir das Ergebnis mit Rennreifen einfahren konnten. Mit einer hohen 1:32er-Zeit und drei Zehntel Rückstand zur Pole nur auf dem siebten Platz zu sein, ist natürlich auch irgendwo frustrierend. Aber wir sind trotzdem happy, denn es ist eine super Rundenzeit. Es sieht auch so aus, dass Sandro diese Zeit öfter abrufen kann, deswegen sind wir zuversichtlich für morgen."

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