Sepang-Sieger Tito Rabat ist auch in Australien wieder stark unterwegs © FGlaenzel

Esteve "Tito" Rabat fährt in Australien auch im zweiten Training die schnellste Runde vor den Titelanwärtern Scott Redding und Pol Espargaro - Sandro Cortese Sechster

Die drei WM-Kontrahenten bestimmten am Freitag das Tempo in Australien und erneut hatte Esteve "Tito" Rabat die Nase vorne. Der Sepang-Sieger hatte bereits am Vormittag die schnellste Runde in den Asphalt gebrannt und legte im zweiten Freien Training nach. Der Kalex-Pilot fuhr eine Runde in 1:33,254 Minuten und blieb knapp über seiner Vormittagsbestzeit. Scott Redding (Kalex) reihte sich erneut als Zweiter ein und war diesmal um 19 Tausendstelsekunden langsamer.

Pol Espargaro war ebenfalls vorne mit dabei und belegte Platz drei. Der Rückstand auf seinen Pons-Teamkollegen an der Spitze betrug 0,204 Sekunden. Die Voraussetzungen für einen spannenden Schlagabtausch waren gegeben. Lediglich Mika Kallio, der noch rechnerische Chancen auf den WM-Titel hat, war nicht vorne zu finden und landete an der elften Stelle. Die Top 3 waren klar schneller als der Rest des Feldes, denn Suter-Pilot Jordi Torres lag als Vierter bereits sechs Zehntelsekunden hinter der Spitze.

Eine deutliche Verbesserung zeigte Dominique Aegerter (Suter). War der Schweizer am Vormittag noch im Mittelfeld, so drang er im zweiten Training auf Platz fünf nach vor. Das Verfolgerfeld lag wieder dicht beisammen. Auch Sandro Cortese (Kalex) setzte seinen Aufwärtstrend fort und fuhr auf Rang sechs. In seinem letzten Angriff wurde der Deutsche allerdings von Ricky Cardus aufgehalten und er konnte seine Zeit nicht weiter verbessern.

Auf den Positionen sieben bis zehn folgten Alex de Angelis (Speed Up), Johann Zarco (Suter), Xavier Simeon (Kalex) und Takaaki Nakagami (Kalex). Marcel Schrötter stieg nach seinem heftigen Sturz am Vormittag wieder auf seine Kalex, hatte aber erneut einen Schreckmoment, denn er pflügte durch die Wiese, blieb dabei aber sitzen. In der Zeitenliste kam der zweite Deutsche im Feld auf Rang 17. Sein Rückstand betrug 1,3 Sekunden. Auch Tom Lüthi (Suter) war diesmal im Mittelfeld auf Platz 14 zu finden. Der Schweizer fuhr seine persönliche Bestzeit schon in der sechsten von insgesamt 17 Runden.

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