Sandro Cortese und sein Team verzockten sich im Qualifying mit der Abstimmung © FGlaenzel

Sandro Cortese fuhr im Qualifying der Moto2 in Sepang auf Position 13 - Starkes Chattering bremst die Zeitenjagd des Berkheimers ein

Sandro Cortese wird morgen vom 13. Platz in den Großen Preis von Malaysia, das viertletzte Rennen der Saison 2013, starten. Damit führt er die fünfte Reihe vor Aragon-Sieger Nico Terol und vor Simone Corsi an. Das letzte Freie Training am Samstagmorgen beendete Sandro Cortese auf dem 15. Platz, nachdem es circa ab Hälfte der Sitzung in Sepang heftig zu regnen begann. Dementsprechend waren keine Zeitenverbesserungen mehr möglich. Für das Qualifying am Nachmittag hatten sich der Kalex-Pilot und seine Mannschaft vom Intact-GP-Team eine Strategie zurechtgelegt, die leider nicht ganz aufging.

In seiner letzten Ausfahrt sollte der 23-Jährige, der im vergangenen Jahr in Malaysia seinen Moto3-WM-Titel feierte, mit weichen Reifen eine finale Zeitenjagd starten. Doch starkes Chattering machte dem Berkheimer einen Strich durch die Rechnung. Dennoch ist der 13. Platz keine schlechte Ausgangsposition, um im morgigen 19-Runden-Rennen das sechste Punkte-Ergebnis des Jahres zu holen.

"Es war ein akzeptables Qualifying. Ich muss sagen, ich bin ganz zufrieden", so Cortese. "Ich hätte mich heute eigentlich etwas weiter vorne gesehen. Das Motorrad war im Grunde genommen super, wir haben am Schluss noch alle zusammen eine kleine Fehlentscheidung getroffen, was durchaus passieren kann, aber es hätte auch gut funktionieren können. Nichtsdestotrotz ist der 13. Platz nicht so übel, die Ausgangsposition hätte durchaus schlechter ausfallen können. Wir haben einen guten Grund-Speed und jetzt freue ich mich auf das Rennen morgen."

"Sandro war richtig gut drauf, das Motorrad war eigentlich auch optimal, aber wir haben leider im letzten Versuch etwas zu viel riskiert", sagt Jürgen Lingg, Teamchef und Technischer Leiter. "Wir haben es mit einem weichen Reifen probiert, der eigentlich für fünf oder sechs Runden hätte gut funktionieren sollen, das wäre auch aufgegangen, aber Sandro hatte unheimlich viel Chattering mit dem Reifen. Das hatten wir natürlich so nicht erwartet. Die Entscheidung war ein bisschen unglücklich, sonst wäre mit Sicherheit heute viel mehr drin gewesen."

Weiterlesen