Tom Lüthi erarbeitete sich im Qualifying eine gute Ausgangsposition © Paddock GP Racing

Tom Lüthi qualifiziert sich in Silverstone für die zweite Startreihe und will im Moto2-Rennen am Sonntag um das Podium kämpfen

Paddock-Pilot Tom Lüthi (Suter) qualifizierte sich beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone als Fünfter für die zweite Startreihe der Moto2. In einem harten Kampf um die besten Startplätze fuhr der 26-jährige Schweizer über mit einer Zeit von 2.07,152 Minuten 1,2 Sekunden schneller als am Vortag und lag am Ende nur um wenig mehr als eine Zehntelsekunde hinter dem Japaner Nakaaki Takagami auf der Pole-Position. Für den Kampf um die Podestplätze im Rennen hat Lüthi damit immer noch alle Chancen.

Allerdings brauchten Lüthi und sein Team vergleichsweise lange, beim Set-Up mit den Besten der Moto2-Klasse gleichzuziehen. Lüthi lag zunächst im hinteren Mittelfeld, arbeitete sich dann aber kontinuierlich nach vorn. "Tom hat alles gegeben", erkennt Teammanager Terrell Thien an. Am Ende fehlte es nur an der Zeit, um der Abstimmung der Suter den letzten Feinschliff zu geben. Im Rennen, so waren sich die Teammitglieder einig, wird Lüthi noch um einiges schneller fahren können.

"Am Schluss waren zwei kleine Fehler drin. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Qualifikation", sagt Lüthi. "Ich fühle mich stark auf der Bremse. In den Kurven, wo ich kein Chattering-Problem hatte, war ich schon beim letzten Rennen in Brünn stark beim Bremsen. Da konnte ich aufholen und überholen. Hier ist es sehr ähnlich. Es gibt zwei, drei Stellen, wo ich ein bisschen Probleme habe mit dem Vorderrad, aber nichts Dramatisches."

"Was mich überrascht hat, war, wie schnell die Kalex-Piloten die neuen Reifen nutzen und Topzeiten fahren konnten. Nakagami hat die 2.07 Minuten-Marke sehr schnell geknackt. Später sind wir auch rangekommen, mein Markengefährte Zarco ist nun auch voll dabei", so der Schweizer. "Doch am Anfang hatten wir ein bisschen mehr Mühe. Ich denke aber nicht, dass das eine Aussage fürs Rennen ist. Ich erwarte, dass es eine große Gruppe geben könnte, die im Kampf um die Spitzenplätze lang zusammenbleibt. Ich bin eigentlich gewappnet, bin auch schon mit vollem Tank gefahren und habe fürs Rennen ein gutes Gefühl."

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