Silverstone ist für Marcel Schrötter auf der Moto2-Kalex Neuland © Andy Glänzel

Nach dem Rennunfall vor ein paar Tagen in Brünn will Marcel Schrötter in Silverstone in erster Linie seine starken Trainingsergebnisse auch im Rennen umsetzen

Der Grand Prix von Großbritannien an diesem Wochenende ist das dritte und letzte Rennen des ersten sogenannten Triple-Headers zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte. In der entscheidenden Phase der Weltmeisterschaft folgt im Oktober mit den Rennen in Malaysia, Australien und Japan dann die zweite Serie von drei Grands Prix an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Marcel Schrötter hat die Enttäuschung von Brünn, als er nach einer starken Aufholjagd unverschuldet durch Sturz aus dem Rennen gerissen wurde, schnell abgehakt und freut sich trotz des dichtgedrängten Rennkalenders umso mehr auf seinen nächsten Einsatz.

Beim elften Saisonrennen im ultraschnellen Silverstone in Mittelengland hofft der ehrgeizige Racer natürlich auf mehr Rennglück und vor allem will der Kalex-Pilot seine gute Trainingsleistungen auch im Rennen in zählbare Ergebnisse umsetzen. "Silverstone wird bestimmt kein einfaches Wochenende, zumal ich die Piste dort bislang nur mit einer 125er beziehungsweise mit der Moto3 aus dem Vorjahr kenne", spricht Schrötter einen Erfahrungsnachteil an.

"Von dem her wird der erste Trainingstag besonders wichtig, nämlich dass ich mich schnellstmöglich mit der schwereren Moto2 an das flüssige Streckenlayout gewöhne und dass wir zudem auch gleich mit der Abstimmungsarbeit beginnen können. An den vergangenen zwei Grand-Prix-Wochenenden verliefen die Trainings und das Qualifying eher mühsam, obwohl wir am Ende immer ansprechende Ergebnisse erreicht haben und die wir natürlich verbessern wollen, aber in Zukunft müssen wir schneller auf ein passendes Setting kommen."

"Das wird unser vorrangiges Ziel für dieses Wochenende sein, nämlich Schritt für Schritt das Gesamtpaket zu verbessern und folglich in jeder Trainingssession von Beginn an konstant im vorderen Feld platziert zu sein. Der letzte Renntag war schnell vergessen, trotzdem hoffe ich darauf, dass wir dieses Mal etwas mehr Glück haben und dass wir unsere guten Trainingsergebnisse endlich auch im Rennen ins Ziel bringen können. Ich bin jedenfalls froh, dass es nach dem verpatzten Rennen in Brünn ohne Pause weitergeht, weil ich so diese unverschuldete Nullnummer schnellstens ausbessern kann."

Weiterlesen