Marcel Schrötter ließ sich vom Sturz am Vormittag nicht aus der Ruhe bringen © FGlaenzel

Marcel Schrötter beendete den ersten Trainingstag in Brünn mit der zwölftschnellsten Rundenzeit, obwohl ihm ein Sturz wertvolle Trainingszeit kostete

Für Marcel Schrötter begann der elfte Grand Prix dieser Moto2-Saison denkbar ungünstig. Nach nur sieben Runden war für den 20-Jährigen das erste freie Training zum Großen Preis von Tschechien in Brünn am Freitagvormittag zu Ende, als er in der Bergauf-Schikane zu Sturz kam. Schrötter blieb dabei zum Glück unverletzt, doch seine Kalex konnte nicht rechtzeitig repariert werden, um das Training fortsetzen zu können. Bis zum Beginn der Nachmittagssession war dieser Rückschlag längst verdaut und Schrötter zeigte sich erneut in bestechender Form.

Trotz Trainingsrückstand mischte er kräftig in den Top 10 mit, ehe seine persönliche Bestmarke von 2:03.780 Minuten Rang zwölf in der kombinierten Zeitenliste bedeutete. Nach diesem fehlerfreien Trainings war er mit seiner Leistung zufrieden und blickt gleichzeitig dem morgigen Samstag optimistisch entgegen, sich weiter steigern zu können. "Das erste Training am Vormittag begann eigentlich recht gut. Das Gefühl für das Motorrad und die Bedingungen haben von Beginn an gepasst, aber dann ist in meiner siebten Runde in der Bergauf-Schikane das Vorderrad eingeklappt", berichtet Schrötter.

"Es war ein seltsamer Sturz, da ich eigentlich schon von der Bremse und am Gas geben war. Viel schlimmer war allerdings, dass wir das die restliche Trainingszeit deswegen versäumt haben", so der 20-Jährige. "Von dem her sind wir mit einem Rückstand in die zweite Session am Nachmittag gegangen. Trotzdem ist es sehr gut gelaufen. Am meisten freue ich mich über den geringen Rückstand auf die Spitze, obwohl wir noch einiges an Trainingsrückstand aufholen müssen. Im Großen und Ganzen sind wir aber mit dem ersten Trainingstag zufrieden und ich bin mir sicher, dass morgen noch mehr geht."

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