Sandro Cortese gelang ein guter Start ins Rennwochenende von Brünn © FGlaenzel

Der erste Trainingstag zum Großen Preis von Tschechien begann mit einem achten und einem zwölften Platz für Kalex-Pilot Sandro Cortese

Sandro Cortese hat sein Ziel, an die Leistungen von Indianapolis anzuknüpfen, am Freitag in Brünn erfüllen. Bei strahlendem Sonnenschein erzielte der Kalex-Pilot in den zwei ersten Trainingssitzungen für den Tschechien-Grand-Prix einen achten und einen zwölften Platz. Dabei betrug der Zeitenabstand zum Spitzenmann am Nachmittag nur eine halbe Sekunde betrug. Nun will Cortese morgen im Qualifying wieder um eine Top-10-Platzierung zu kämpfen.

"Wir haben heute Morgen mit Platz acht gleich gut angefangen. Heute Nachmittag konnten wir sehr, sehr gute Rundenzeiten fahren. Wir hatten eine gute Pace und jetzt schauen wir, dass wir das über das Wochenende so beibehalten", bilanziert Corteses. "Im dritten Training und auch im Qualifying morgen wollen wir versuchen, weiterhin so konzentriert und locker zu bleiben. Dann sind auch Top-10-Plätze wieder möglich."

"Es fehlt nur ein Zehntel bis zu Platz sieben. Da reicht es schon, wenn man in einer Kurve etwas besser rauskommt, vor allem hier in Brünn", sagt der amtierende Moto3-Weltmeister. "Ich lasse morgen auf mich zukommen und gehe den Tag mit der gleichen Lockerheit an. Wenn ich mich jetzt zu sehr verkrampfe oder mir zu viel erhoffe, dann könnte es auch in die andere Richtung gehen. Denn ein Zehntel zurück, wäre ich 17ter. Daher ist alles so in Ordnung wie es ist. Im Moment macht jede Runde Spaß und ich freue mich auf das restliche Wochenende."

"Ich denke wir sind auf einem guten Weg. Es sieht alles ganz gut aus", meint auch Jürgen Lingg, Teamchef und Technischer Leiter in IntactGP. "Wir haben heute wieder Reifen gespart und deshalb sind wir zuversichtlich für morgen. Aber trotzdem haben wir noch Arbeit vor uns, denn für die Zeit, die Sandro gefahren ist, musste er wirklich sehr pushen. Er fährt also mit sehr viel Risiko im Moment. Wir müssen daher versuchen, das Motorrad so einzustellen, dass er mehr Vertrauen hat. Dann wäre, glaube ich, morgen richtig viel möglich."

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