Pol Espargaro verbesserte seine Zeit in seinem letzten Umlauf deutlich © Ponsracing

Pol Espargaro sichert sich beim ersten Freien Training in Brünn in letzter Sekunde die Bestzeit vor Tom Lüthi - Sandro Cortese in den Top 10, Scott Redding mit Problemen

Der erste Schlagabtausch der Moto2-Piloten in Brünn offenbarte, dass Paddock-Pilot Tom Lüthi (Suter) auch in diesem Jahr sehr gut auf dem flüssigen Kurs in Tschechien zurechtkommt. Lüthi führte die Zeitenliste lange an. Doch Pol Espargaro (Kalex) schnappte dem Schweizer in der letzten Minute noch die Bestzeit weg. In 2:03.125 Minuten umrundete der WM-Zweite den Kurs und war damit dreieinhalb Zehntelsekunden schneller als Lüthi.

Esteve Rabat (Kalex) war gegen Ende der Session ebenfalls auf Bestzeit-Kurs, musste sich aber geschlagen geben. Dem Pons-Piloten fehlten 0,470 Sekunden auf die Fabelzeit seines Teamkollegen. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Dominique Aegerter mit seiner Suter. Der Schweizer war als Vierter etwa sechs Zehntelsekunden langsamer als Espargaro.

Julian Simon (Kalex), Mika Kallio (Kalex) und Simone Corsi (Speed Up) belegten die Positionen fünf bis sieben. Auf Platz acht folgte mit Sandro Cortese der beste Deutsche. Nut 0,764 Sekunden büßte der amtierende Moto3-Weltmeister auf die Bestzeit ein und bestätigte, dass ihm Brünn sehr gut liegt. In der Saison 2011 holte sich Cortese auf dem bei den Fahrern sehr beliebten Kurs bei den 125ern seinen ersten Grand-Prix-Sieg.

Die Aspar-Piloten Nico Terol (Suter) und Jordi Torres (Suter) komplettierten die Top 10. Probleme hatte Takaaki Nakagami (Kalex). Der Japaner verbremste sich gegen Ende des Trainings und stürzte später im Kies. Als Elfter lag der Italtrans-Pilot 1,253 Sekunden zurück. Markenkollege Scott Redding kam nicht in Schwung. Der WM-Führende verpasste die Vorgabezeit seines WM-Rivalen um 1,355 Sekunden und reihte sich auf Position 14 ein.

Randy Krummenacher (Suter) verpasste die Top 15 als 18. knapp. Marcel Schrötter (Kalex) machte im ersten Freien Training Bekanntschaft mit dem Kiesbett. Dadurch verlor der Deutsche wertvolle Trainingszeit. Am Ende belegte der SAG-Pilot Platz 23. Der Rückstand war mit 1,756 Sekunden größer als gewohnt. Gresini-Pilot Thitipong Warakorn, der Ratthapark Wilairot ersetzt, hatte einen druchwachsenen Einstand. Der Thailänder stürzte und belegte in der Zeitenliste Platz 31.

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