Randy Krummenacher fährt in diesem Jahr eine Suter-Honda in der Moto2 © Motorsport-Total.com

Trotz der wechselhaften Wetterbedingungen beim Moto2-Test in Jerez konnte Randy Krummenacher wichtige Erfahrungen auf der Suter sammeln

Für Randy Krummenacher und sein neues Team Technomag endete der zweite offizielle Moto2-Test des Jahres im südspanischen Jerez mit positiven Ergebnissen, obwohl man am abschließenden Donnerstag aufgrund unterschiedlicher Bedingungen frühzeitig zusammenpacken musste. Das Wetter hätte sich im Verlauf der drei Tage von Dienstag bis Donnerstag nicht wechselhafter zeigen können.

Der zweite IRTA-Test in 2013 begann mit einem vollkommen verregneten ersten Tag, bevor ein Wetterumschwung für Mittwoch perfekte Bedingungen mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen brachte. Sowohl auf regennasser Fahrbahn als auch bei optimalen Bedingungen im Trockenen arbeiteten Krummenacher und seine Technik-Crew des Schweizer Rennstalles eifrig an der Verbesserung des Gefühls für die Frontpartie. Für den 23-Jährigen ist das im Moment die Hauptaufgabe bei seiner Umstellung auf die 2013er-Suter-Moto2-Rennmaschine.

Bei Regen am Vormittag des dritten und letzten Tages setzte man mit den an den Vortagen gewonnenen Erkenntnissen fort. Doch in etwa um die Mittagszeit ließen die Regenschauer nach und wenig später begann die Fahrbahn des anspruchsvollen, 4.448 Meter langen Circuito de Jerez sogar langsam abzutrocknen. Für Krummenacher und seine Crew machte es deshalb keinen Sinn mehr das Testprogramm fortzusetzen. Die schnellste Rundenzeit des Schweizers betrug 1:44.695 Minuten, auf die Bestzeit des Spaniers Pol Esparagro fehlten Krummenacher rund 2,4 Sekunden.

Krummenacher macht Fortschritte

"Dieser Test ist leider mit einem weniger produktiven Tag zu Ende gegangen. Im Moment hilft uns nur jede gefahrene Runde weiter, aber wegen des nachlassenden Regens - und letztendlich hat es dann sogar ganz zu regnen aufgehört - machte es keinen Sinn bei Mischverhältnissen mit abtrocknender Fahrbahn weiter zu trainieren", klagt Kurmmenacher. "Insgesamt betrachtet haben diese drei Test-Tage hier in Jerez aber weitere Fortschritte gebracht."

"Ich habe das Motorrad wieder um einiges besser kennengelernt, und ich weiß jetzt, wie ich das Bike fahren und in welchen Bereichen ich mich verbessern muss. Außerdem haben meine Techniker nun genauere Anhaltspunkte, damit meine Suter so abgestimmt werden kann, dass ich ein besseres Gefühl für die Front bekomme. So gesehen haben wir im Verlauf dieses Tests erst mit der eigentlichen Arbeit begonnen", sagt Krummenacher.

Abstimmung der Front im Mittelpunkt

"In jeden Fall ist es uns jetzt gelungen eine Richtung zu bestimmen, in die wir konsequent weiter arbeiten müssen", so der Schweizer. "Vor den abschließenden Saisonvorbereitungen in drei Wochen ebenfalls hier in Jerez, haben wir noch bei zwei privaten Tests die Möglichkeit die Abstimmung der Frontpartie zu verfeinern und unser Gesamtpaket auf ein noch besseres Niveau zu bringen. Von dem her bin ich mit dem Erreichten an diesen drei Tagen bei unterschiedlichen Verhältnissen sehr zufrieden."

Bei zwei weiteren privaten Testfahrten im südfranzösischen Le Castellet und auf der spanischen Rennstrecke von Alcarraz wird man intensiv die Arbeiten an der Feinabstimmung des Setups, im Besonderen an der Vorradabstimmung, fortsetzen, bevor das Team Technomag zu den abschließenden Saisonvorbereitungen Mitte März nach Jerez zurückkehren wird. Der Saisonauftakt zur Moto2-Weltmeisterschaft erfolgt am 7. April mit dem Grand Prix von Katar.

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