Pol Espargaro stellte im dritten Training eine überlegene Bestzeit auf © Ponsracing

Pol Espargaro deklassiert die Moto2-Konkurrenz im dritten Freien Training für sein Heimrennen in Valencia - Dominique Aegerter und Tom Lüthi in den Top 10

Der neue Asphalt auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia war am Samstagvormittag soweit abgetrocknet, dass im dritten Freien Training der Moto2-Klasse mit Slicks gefahren werden konnte. Stellenweise gab es allerdings noch feuchte Flecken und die Fahrer mussten vorsichtig zu Werke gehen. Im Verlaufe der 45 Minuten besserten sich die Straßenverhältnisse zusehends und erstmals wurde ersichtlich, welche Rundenzeiten der neue Belag ermöglichen kann. Pol Espargaro war klar in seiner eigenen Liga und stellte die Bestzeit in 1:35.369 Minuten auf. Damit war der Kalex-Pilot um sieben Zehntelsekunden schneller als der bestehende Moto2-Rekord auf diesem Kurs.

Espargaro war auch um eine halbe Sekunde schneller als MotoGP-Pilot Valentino Rossi im dritten Training, aber während der Königsklasse herrschten komplett andere Bedingungen. Zweitschnellster war Andrea Iannone. Dem Italiener fehlten aber immer noch 0,743 Sekunden. Platz drei nahm Simone Corsi (FTR/+0,880 Sekunden) ein. Das turbulente Wochenende nahm für Marc Marquez seine Fortsetzung. Im letzten Drittel des Trainings rutschte der Spanier in einer Linkskurve aus und ging zu Boden.

Das Rennen wird der frischgebackene Weltmeister vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen müssen, weil er am Freitag einen Sturz von Corsi verursacht hat. Trotz der Probleme war Marquez mit seiner Suter schnell unterwegs und klassierte sich als Vierter (+0,964). Bester Schweizer war im dritten Training Dominique Aegerter (Suter) auf Platz fünf. Auf die Traumrunde von Espargaro fehlten ihm 1,1 Sekunden. Tom Lüthi (Suter) reihte sich hinter Lokalmatador Nicolas Terol (Suter) als Siebter ein. Am Sonntag wird Kurve vier nach Terol umbenannt.

Die Top 10 rundeten Takaaki Nakagami, Esteve Rabat (beide Kalex) und Bradley Smith (Tech 3) ein. Für Randy Krummenacher (Kalex) lief es dagegen nicht ganz so gut wie vor zwei Wochen in Australien. Der Rückstand des dritten Schweizers im Feld betrug 1,7 Sekunden. Damit landete er an der 20. Stelle. Auch Marcel Schrötter fand sich weit hinten wieder. Mit der Bimota klassierte sich der Deutsche als 25. Auf die Spitze fehlten 2,2 Sekunden.

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