Johann Zarco verteidigte die Spitzenposition auch im dritten Training © JiR

Johann Zarco ist auch auf abtrockender Piste in Aragon der schnellste Moto2-Fahrer - Die Mitfavoriten mischen im dritten Training nicht an der Spitze mit

Im dritten Freien Training der Moto2 herrschten deutlich bessere Streckenverhältnisse als bei den beiden anderen Klassen davor. Es hatte in der Früh zu regnen aufgehört und die Strecke im spanischen Motorland Aragon trocknete über den Vormittag immer mehr ab. Am Ende des Moto2-Trainings bildete sich bereits eine trockene Ideallinie und die schnellsten Zeiten wurden in den Schlussmomenten gefahren. Wie am Freitag markierte Johann Zarco (MotoBI)die Bestzeit. Der Moto2-Rookie umrundete den fünf Kilometer langen Kurs in 2:06.345 Minuten. Aufgrund der gemischten Wetterverhältnisse zeigte sich an der Spitze ein anderes Bild als gewohnt.

Auf Platz zwei meldete sich Ex-MotoGP-Pilot Alex de Angelis mit seiner FTR im Spitzenfeld. De Angelis war um 0,139 Sekunden langsamer als Zarco. Es ging in der Moto2 wieder gewohnt eng zu. Regenspezialist Anthony West (Speed Up) fuhr am Ende auf fast trockener Piste auf den dritten Platz (+0,339 Sekunden). Julian Simon und Gino Rea (beide Suter) belegten die Ränge vier und fünf. Speziell Rea war auf noch nasser Bahn erneut stark unterwegs und gab klar das Tempo vor. Erst in den Schlussminuten wurde er noch von Position eins verdrängt.

Eine starke Leistung lieferte Wildcard-Starter Alex Marinelarena (Suter) ab. Aus dem Nichts katapultierte sich der Spanier auf Platz sechs und mischte mit den etablierten Fahrern mit. Von den Favoriten war Pol Espargaro der Schnellste. Mit seiner Kalex reihte sich der Spanier als Siebter ein. Sieben Zehntelsekunden betrug sein Rückstand. Marc Marquez (Suter) wurde hinter Mika Kallio (Kalex) Neunter. Die Top 10 rundete Lokalmatador Jordi Torres (Suter) ab.

Die Vertreter aus der Schweiz waren nicht im Spitzenfeld zu finden. Schnellster Eidgenosse war Dominique Aegerter (Suter) als Zwölfter. Tom Lüthi (Suter) war dagegen nur auf Platz 19 zu finden. Auf Zarco fehlten ihm zwei Sekunden. Jesko Raffin, der den verletzten Randy Krummenacher im Switzerland-Team vertritt, kam nicht über Rang 32 hinaus. Schlusslicht war Marco Colandrea (FTR). Damit gab Elena Rosell (Speed Up) die rote Laterne ab. Sie hielt als 27. einige Konkurrenten in Schach. Der Deutsche Marcel Schrötter (Bimota) landete als 16. im Mittelfeld.

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