Gute Ausgangposition: Tom Lüthi geht aus der zweiten Reihe ins Rennen © Paddock GP Racing

Tom Lüthi qualifizierte sich in Misano für Startposition sechs, glaubt aber, dass er im Moto2-Rennen um das Podium kämpfen kann

Mit einer frühen schnellen Runde sicherte sich Tom Lüthi (Suter) in der Qualifikation zum Grand Prix von San Marino den sechsten Platz und steht damit in der zweiten Startreihe fürs Moto2-Rennen am Sonntag. Weil die Zeiten der Spitzenpiloten sehr eng beieinander liegen - Lüthi liegt nur um 0,375 Sekunden hinter der Pole Position des spanischen WM-Leaders Marc Marquez zurück - sind die Perspektiven fürs Rennen ebenso günstig wie die Wetteraussichten.

Nachdem es am Freitag und am frühen Samstagmorgen noch genieselt hatte, verzogen sich die Wolken über der Rennstrecke am Nachmittag, fürs Rennen wird strahlender Sonnenschein erwartet. "Es ist ein bisschen schade, dass es nicht für die erste Startreihe gereicht hat", sagt Lüthi. "Doch angesichts der Umstände können wir mit dem Erreichten zufrieden sein, denn die Qualifikation war das einzige Training, in dem es völlig trocken war und in dem wir konsequent an der Rennabstimmung arbeiten konnten."

"Heute morgen waren zunächst noch nasse Flecken auf der Strecke. Zum Schluss war es zwar trocken, trotzdem konnte ich noch nicht so stark aufs Tempo drücken wie jetzt im Qualifying. Zum Glück lag das Motorrad im Großen und Ganzen schon ziemlich gut, ich konnte von Anfang an angreifen an und fuhr bereits in der fünften Runde meine beste Zeit. Sie hätte sogar noch schneller ausfallen können, denn auf dieser besten Runde hatte ich in der letzten Kurve wegen Chattering noch einen Vorderradrutscher und wäre fast gestürzt, was mich sicher zwei Zehntelsekunden gekostet hat", erklärt der Schweizer.

"Die anderen konnten danach noch nachlegen, ich dagegen bin auf meiner Zeit hängengeblieben. Aber egal, trotzdem ist es noch ein Platz in der zweiten Startreihe geworden und ich denke, wir können uns fürs Rennen zuversichtlich fühlen. Die Zeiten sind sehr eng zusammen, und es wird auch im Rennen eng bleiben. Wenn zwei, drei Fahrer versuchen sollten, vorne wegzufahren, werde ich mein Bestes tun, dabei zu sein", verspricht Lüthi. Auch Teambesitzer Daniel Epp glaubt: "Die zweite Startreihe ist eine gute Ausgangsbasis und bei weniger als 0,4 Sekunden Rückstand auf Platz eins ist fürs Rennen alles offen. Ich bin überzeugt, dass Tom morgen ums Podium mitkämpfen wird!"

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