Max Neukirchner fährt nach seiner Handverletzung weiter mit einer Schiene © www.motorradrennen.com

Nach dem achten Platz in Le Mans möchte Kiefer auch in Barcelona wieder in die Punkte fahren - Max Neukirchner nach wie vor durch Handverletzung gehandicapt

Das kommende Wochenende steht bei Kiefer ganz im Zeichen des Grand Prix von Katalonien in Barcelona. Beim 5. Lauf zu Motorrad-Weltmeisterschaft in der Moto2-Klasse möchte das Team um Max Neukirchner an den Erfolg vom letzten Rennen in Le Mans anknüpfen. Dort hatte der Stollberger mit einem klug gefahrenen Rennen den achten Rang erobert. Ob dies möglich sein wird, hängt zumindest ein wenig von der Heilung seiner verletzten Hand ab. Er wird auch in Barcelona nochmals mit einer stützenden Schiene an den Start gehen.

Auf der technischen Seite gibt es für Kiefer im Moment keine Neuheiten, man ist mit der Kalex-Moto2 auf dem aktuellen Stand und verfügt dazu über die Daten aus 2011 von Moto2-Weltmeister Stefan Bradl. Mit ihm konnte man im vorigen Jahr in Barcelona nicht nur die Pole-Position erringen, sondern auch das Rennen als Sieger beenden.

"An Barcelona habe ich sehr gute Erinnerungen, im letzten Jahr belegte ich hier im Rennen den zehnten Platz", sagt Neukirchner. "Das Layout der Strecke kommt mir sehr entgegen, da mir so flüssige und schnelle Kurven sowieso liegen. Ich hoffe mit meiner Verletzung an der Hand geht es besser. Ich werde zwar wieder mit einer kleinen Schiene fahren, aber hoffentlich mit weniger Schmerzen als bei den letzten Rennen. Untersucht wurde die Hand seit Le Mans nicht, da wir es vermeiden wollen, schon wieder den Röntgenstrahlen ausgesetzt zu sein."

"Ich wurde in meiner Laufbahn schon oft genug geröntgt, meine Ärzte sagen, der nächste Check wäre erst wieder nach Silverstone nötig. Ich bin gespannt was wir hier für ein Ergebnis erreichen können. Der achte Platz in Le Mans hat dem Team und mir sehr gut getan, das hat mein Selbstbewusstsein wieder deutlich gestärkt. Auch mit der Schiene an der Hand möchte ich versuchen, aus Barcelona ein paar Punkte zu entführen. Mal sehen ob wir das schaffen, genug dazu motiviert bin ich jedenfalls", so der Deutsche.

Weiterlesen