Der Brite Scott Redding stellte die Bestzeit auf einer Kalex auf © Marc VDS

Der Brite Scott Redding ist im zweiten Freien Training der Moto2 in Le Mans einen Hauch schneller als Tom Lüthi - Drei Schweizer in den Top 10

Das zweite Freie Training der Moto2-Klasse in Le Mans fand weitestgehend unter trockenen Bedingungen statt. In den letzten rund sieben Minuten fing es leicht zu regnen an und die Strecke wurde rutschiger. Es herrschte zwar noch viel Fahrbetrieb, aber die meisten Zeiten konnten nicht entscheidend verbessert werden. Zu diesem Zeitpunkt beobachtete Scott Redding (Kalex) die Geschehnisse an der Box. Davor hatte der Brite eine überlegene Bestzeit in 1:37.869 Minuten aufgestellt. Lange betrug sein Vorsprung knapp eine halbe Sekunde, doch Tom Lüthi (Suter) konnte in seiner letzten Runde noch zulegen.

Der Schweizer robbte sich bis auf 78 Tausendstelsekunden an Redding heran und belegte den zweiten Platz. Den Markenmix an der Spitze machte Simone Corsi mit der FTR als Dritter perfekt. Sein Rückstand betrug allerdings bereits 0,495 Sekunden. WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Suter) konnte sich am Freitag nicht ganz an der Spitze festsetzen. Das zweite Freie Training beendete der Spanier hinter Reddings Marc-VDS-Teamkollegen Mika Kallio als Fünfter.

Für die Fahrer aus der Schweiz war es ein positiver Trainingsauftakt. Dominique Aegerter (Suter) wurde Neunter und Randy Krummenachr (Kalex) Zehnter. Auf die Bestzeit von Redding fehlten beiden neun Zehntelsekunden. Lediglich Marco Colandrea (FTR) war als Vorletzter am Ende des Feldes zu finden. In die Top 10 schafften es auch Pol Espargaro (Kalex) auf Platz sechs, gefolgt von Andrea Iannone (Speed Up) und Julian Simon (Suter).

Einen schwarzen Freitag erlebte dagegen Max Neukirchner. In den ersten Minuten stach Lokalmatador Johann Zarco (MotoBI) in Kurve acht in eine Lücke, die praktisch nicht vorhanden war. Das Resultat: Zarco stürzte und nahm den Deutschen gleich mit ins Kiesbett. Neukirchner konnte aber weiterfahren. Kurz vor Trainingsende ging der Kiefer-Pilot erneut zu Boden und beschädigte seine Kalex. Neukirchner fährt in Le Mans mit einer verletzten linken Hand. Mit den beiden Zwischenfällen landete er auf Rang 25.

Einen leichten Aufwärtstrend gab es bei der Aspar-Mannschaft zu erkennen. Ex-Weltmeister Toni Elias klassierte sich mit seiner Suter als Elfter. Teamkollege Nicolas Terol meldete sich als 15. im Mittelfeld. Bei seinen ersten Moto2-Rennwochenenden war der amtierende 125er-Weltmeister oft im unteren Drittel der Zeitenliste zu finden gewesen. Dagegen hatte das Gresini-Team noch Probleme. Man wechselte von Moriwaki zu Suter. Ratthapark Wilairot klassierte sich als 26. und Gino Rea als 30. Schlusslicht war Elena Rosell (Moriwaki).

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