Der Spanier Marc Marquez ist im dritten Training die beste Rundenzeit gefahren © Honda

WM-Spitzenreiter Marc Marquez fährt im dritten Freien Training in Estoril die schnellste Runde - Der Schweizer Tom Lüthi folgt als Zweiter

Im dritten Freien Training in Estoril untermauerte WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Suter) seinen Anspruch auf die zweite Pole-Position in Folge. Der Spanier umrundete den 4,1 Kilometer langen Kurs in Portugal in 1:41,041 Minuten und setzte sich an die Spitze der Rangliste. Bei guten Streckenbedingungen war es die bisher beste Moto2-Zeit an diesem Wochenende. Zweitschnellster war der Schweizer Tom Lüthi, dem 0,332 Sekunden auf seinen Suter-Markenkollegen fehlten. Auf den Plätzen drei und vier waren die schnellsten Kalex-Vertreter zu finden.

Der Brite Scott Redding setzte seine Form vom Freitag fort, lag aber bereits sieben Zehntelsekunden hinter Marquez. Jerez-Sieger Pol Espargaro folgte als Vierter. Bei Ex-Weltmeister Julian Simon hat sich der Wechsel von FTR zu Suter ausgezahlt, denn mit der fünftbesten Zeit war der Spanier nach langer Zeit wieder einmal im Spitzenfeld zu finden. Pech hatte dagegen Johann Zarco. In den Schlussminuten stürzte der Franzose in der Schikane von seiner MotoBI. Seine Zeit von davor brachte ihm Rang sechs ein.

Andrea Iannone (Speed Up), 125er-Weltmeister Nicolas Terol (Suter), Bradley Smith (Tech 3) und Mika Kallio (Kalex) komplettierten die Top 10. Während Moto2-Rookie Terol erstmals mit schnellen Zeiten glänzte, konnte sein Aspar-Teamkollege Toni Elias seine Zeit vom Freitag nicht verbessern und rutschte auf Position 14 ab. Der Schweizer Dominique Aegerter (Suter) belegte im dichten Feld den elften Platz und hatte einen Rückstand von 1,1 Sekunden auf Marquez.

Dagegen lief es für seinen Landsmann Randy Krummenacher gar nicht. Bereits in der Anfangsphase stürzte er. Seine Kalex überschlug sich im Kiesbett und wurde stark beschädigt. Dadurch konnte Krummenacher später nicht mehr fahren und fiel auf Rang 27 zurück. Einen Platz dahinter reihte sich Max Neukirchner (Kalex) ein, der in Estoril bisher nicht zurechtkam. Marco Colandrea (FTR) war erneut das Schlusslicht.

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