Der Brite Scott Redding fuhr im zweiten Training die schnellste Zeit © RACE-PRESS.com

Der Brite Scott Redding fährt im zweiten Freien Training in Estoril die Bestzeit vor Marc Marquez und Tom Lüthi - Der Deutsche Max Neukirchner belegt Platz 25

Im zweiten Freien Training der Moto2-Klasse zum Grand Prix von Portugal in Estoril herrschte viel Fahrbetrieb. Die klare Bestzeit ging bei trockenen Bedingungen nach Großbritannien. Scott Redding fuhr mit der Kalex des Marc-VDS-Teams eine Runde in 1:41,775 Minuten und setzte sich an die Spitze. Lange hatte der 19-Jährige einen Vorsprung von knapp einer halben Sekunde. Erst im letzten Versuch konnte Vizeweltmeister Marc Marquez (Suter) seinen Rückstand auf 0,203 Sekunden reduzieren und sich auf Platz zwei schieben. Auf Rang drei reihte sich der Schweizer Tom Lüthi (Suter/+0,401 Sekunden) ein.

Im letzten Moment preschte ein bekannter Name in der Zeitenliste nach vor. Toni Elias, der erste Moto2-Weltmeister der Geschichte, meldete sich mit seiner Suter des Aspar-Teams auf Platz vier. Auf Redding fehlten dem Spanier 0,452 Sekunden. Die ersten elf Fahrer befanden sich innerhalb einer Sekunde. Hinter Redding und Marquez herrschten wieder die gewohnt engen Abstände. Jerez-Sieger Pol Espargaro (Kalex) war am Vormittag noch der Schnellste und fiel im zweiten Training auf Rang fünf zurück.

Bradley Smith war als Sechster der beste Fahrer, der nicht auf einer Kalex oder Suter sitzt. Mit seiner Tech 3 war der Brite knapp acht Zehntel langsamer als sein Landsmann an der Spitze. Ein kräftiges Lebenszeichen gab auch Dominique Aegerter (Suter) von sich. Nachdem der Schweizer im ersten Training noch am unteren Ende der Zeitenliste zu finden war, katapultierte er sich am Nachmittag in die Top 10 und klassierte sich hinter Alex de Angelis (Suter) als Achter. Moto2-Rookie Johann Zarco (MotoBI) und Mika Kallio (Kalex) rundeten die Top 10 ab.

Während es bei Aegerter positiv lief, fand sich sein Landsmann Randy Krummenacher (Kalex) als 20. im Mittelfeld wieder. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 1,5 Sekunden. Marco Colandrea (FTR), der vierte Eidgenosse im Bunde, konnte die rote Laterne dagegen nicht abgeben. Auch der Deutsche Max Neukirchner (Kalex) hatte Probleme, denn es fehlten 2,2 Sekunden auf Redding, was Platz 25 bedeutete.

Lediglich zwei Piloten gingen in den 45 Minuten zu Boden. Neben Angel Rodriguez stürzte auch Mike di Meglio. Ansonsten gab es keine nennenswerten Vorkommnisse.

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