Auch in Estoril hatte Pol Espargaro knapp die Nase vor Marc Marquez © Honda

Jerez-Sieger Pol Espargaro setzt sich im ersten Freien Training in Estoril knapp vor Marc Marquez an die Spitze - Tom Lüthi beim Trainingsauftakt Sechster

Nachdem in den ersten Freien Trainings der Moto3 und der MotoGP noch nasse Flecken auf der Rennstrecke von Estoril zu finden waren, besserten sich die Streckenverhältnisse zusehends über den Vormittag. Im Training der Moto2 herrschte deshalb reger Fahrbetrieb. Trotz einiger Wolken lächelte die Sonne vom portugiesischen Himmel. An der Spitze der Zeitenliste duellierten sich erneut die Kalex und Suter-Piloten um die Bestzeit. Die schnellsten Runden wurden in den letzten Minuten gefahren. Schließlich war Jerez-Sieger Pol Espargaro (Kalex) der Schnellste. Der Spanier drehte eine Runde in 1:43,447 Minuten.

Espargaro verdrängte Vizeweltmeister Marc Marquez (Suter) um 0,171 Sekunden auf den zweiten Platz. Das Marc-VDS-Team präsentierte sich geschlossen im Spitzenfeld. Scott Redding folgte als Dritter (+0,175 Sekunden) und Mika Kallio als Vierter (+0,434). Moto2-Rookie Johann Zarco (MotoBI) setzte seine aufsteigende Form mit der fünftbesten Zeit (+0,449) fort. Bester Schweizer war einmal mehr Tom Lüthi (Suter). Bei seinem letzten Angriff stürzte direkt vor ihm Gino Rea (Moriwaki) in der Zielkurve. In der Zeitenliste reihte sich Lüthi mit einem Rückstand von sechs Zehntelsekunden an der sechsten Stelle ein.

Xavier Simeon (Tech 3), Toni Elias (Suter), Alex de Angelis (Suter) und Julian Simon (Suter) komplettierten die Top 10. Die ersten 13 Fahrer blieben innerhalb von einer Sekunde zu Espargaro. Darunter war auch Randy Krummenacher (Kalex), der sich hinter Andrea Iannone (Speed Up) als Zwölfter klassierte. Routinier Anthony West zeigte mit der derzeit unterlegenen Moriwaki mit Platz 14 wieder eine gute Leistung.

Dafür lief es bei Max Neukirchner nicht optimal. Dem Deutschen, der im Weltmeisterteam Kiefer fährt, fehlten drei Sekunden auf die Spitze. Das bedeutete Platz 28. Nur wenig besser erging es dem Schweizer Dominique Aegerter (Suter) als 21. Dessen Landsmann Marco Colandrea (FTR) war das Schlusslicht und hatte 7,4 Sekunden Rückstand.

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