SPORT1-Kolumnist Alex Hofmann erklärt das Dilemma bei der Behandlung von Stefan Bradls muskulären Problemen.

Liebe Motorsport-Freunde,

jeder, der schon einmal Klettern war, kennt vielleicht das muskuläre Problem von Stefan Bradl in Jerez, das man "arm pump" nennt.

Da werden die Unterarme schnell mal zu, und man hat kaum noch ein Gefühl in der eigenen Hand. Stellenweise reagiert die Hand sogar verspätet auf den Impuls, den der Kopf gibt (DATENCENTER: WM-Stand MotoGP).

Das ist eine riesige Behinderung, und beim Motorradfahren fast schon zu gefährlich. Das erklärt zu 100 Prozent Bradls schlechtes Rennen. Er muss jetzt schauen, dass er das ganz schnell beseitigt bekommt. Denn es kann sein, dass sich das durch die ganze Saison hindurch zieht.

[image id="75d839a2-63ae-11e5-acef-f80f41fc6a62" class="half_size"]

Er wurde wegen des gleichen Problems 2012 schon einmal operiert. Ich halte es aber für sehr kritisch, das während der Saison zu machen. Auch eine kleine Operation bedingt einen Heilungsprozess. Vor allem wenn die Hand danach nicht ruhig gestellt werden kann, bringt die OP nicht wirklich viel.

Er müsste also Spezialisten aufsuchen und jeden Tag in der Physiotherapie und im Training gegen dieses Pumpen kämpfen. Im schlimmsten Fall aber könnte das seine Saison ruinieren (MITDISKUTIEREN: target="_blank">Facebook

-Seite SPORT1 Motorsport).
Weiterlesen