Die FIA will die Sicherheit im Rallyesport weltweit deutlich erhöhen
Die FIA mchte bald das WRC-Reglement fr 2017 festlegen © xpbimages.com

Bei einem Treffen in Genf möchte der Automobil-Weltverband FIA die Grundlagen für die WRC-Autos ab der Saison 2017 legen

2017 mag noch sehr weit entfernt scheinen, doch der Automobil-Weltverband FIA muss sich bereit jetzt mit der Saison in drei Jahren befassen. Konkret geht es um die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und das Technische Reglement der Fahrzeug. Die aktuellen Regeln sind noch bis Ende 2016 festgeschrieben, doch 2017 könnte dann eine neue Fahrzeug-Generation die aktuellen WRC-Autos ablösen.

Bei einem Treffen zwischen der FIA und Vertretern der WRC Promoter GmbH soll heute in Genf unter anderem auch darüber gesprochen werden. WRC-Kommissionspräsident Carlos Barbosa bestätigte gegenüber Autosport, dass die Frage des Technischen Reglements eine der drängendsten ist. "Die Saison 2017 kommt schon sehr bald", sagt er.

"Wir müssen sehr schnell entscheiden, wie die Autos aussehen sollen, denn das wollen alle jetzigen Teams wissen. Und Teams, welche möglicherweise in die WRC einsteigen wollen, benötigen Zeit, um die Autos zu entwickeln", so Barbosa. Damit spricht er vor allem auf Toyota an.

Dort, genauer gesagt bei der Toyota Motorsport GmbH in Köln-Marsdorf, werden derzeit die Vorbereitungen für einen möglichen Einstieg in die WRC getroffen. Ein Testprogramm mit einem Versuchsträger auf Basis des Yaris ist erfolgreich angelaufen, doch eine Entscheidung über eine Rückkehr in die Rallye-WM hängt von der Ausgestaltung des Technischen Reglements ab 2017 ab. Insbesondere die Frage, ob Hybrid-Antriebe zugelassen werden, ist für Toyota, die ein Pionier auf diesem Gebiet sind, besonders von Interesse.

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