Dani Sordo und sein neuer/alter Co-Pilot Marc Marti in Hyundai-Farben © Hyundai

Dani Sordo blickt seiner neuen Aufgabe bei Hyundai gespannt entgegen - Bei den Asphalt-Rallyes will der Spanier mit dem neuen i20 WRC überraschen

Der Spanier Dani Sordo kann auch im kommenden Jahr sein Können auf Asphalt zeigen. Sordo teilt sich bei Hyundai den zweiten i20 WRC mit Juho Hänninen und Chris Atkinson. "Im Moment sind für mich nicht viele Rallyes vorgesehen. Die bestätigten Rallyes gefallen mir aber sehr gut. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Auto gute Ergebnisse holen können", zeigt sich Sordo bei 'WRC.com' zuversichtlich. Da er als Asphalt-Spezialist gilt, hat ihn Hyundai für Monte Carlo, Deutschland, Frankreich und Spanien verpflichtet.

In dieser Woche absolvierte Sordo seine ersten Testfahrten für Hyundai. Es waren drei Tage geplant. "Das ist nicht schlecht. Dazu kommt noch ein Tag vor der Rallye. Insgesamt werde ich also vier Testtage haben. Das ist ganz gut. Es ist natürlich ein neues Auto, aber bei Mini war damals die Situation ähnlich. Wir sind gute Rallyes mit dem Mini gefahren, also hoffe ich, dass es nun auch so sein wird."

Auf Asphalt kämpfte Sordo mit dem Mini Ende 2011 und Anfang 2012 um das Podest mit und wurde in Monte Carlo 2012 sensationell Zweiter. Kann er im Januar mit dem neuen Hyundai ebenfalls überraschen? "Ich weiß es nicht. Das Ziel des Teams ist es, einfach zu fahren. Wenn man natürlich an der Startlinie steht, dann will man immer mehr. Wenn die Rallye Monte Carlo so wie im Vorjahr mit Schnee und Eis schwierig wird, kann man Erster sein oder ganz draußen. Es ist eine schwierige Rallye. Das Ziel ist, dass ich das Auto fahre und durchkomme."

"Ich habe für vier Asphalt-Rallyes unterschrieben. Das ist nicht viel, aber ich bin zuversichtlich, dass es gut laufen wird", so Sordo, der in der abgelaufenen Saison in Deutschland seinen ersten WRC-Sieg gefeiert hat. "Ich hätte auch gerne Portugal gemacht, denn mir gefällt die Rallye sehr gut und sie findet in der Nähe von Spanien statt. Dann wäre ich auch gerne in Argentinien gefahren." Außerdem wird Sordo 20104 wieder mit Marc Marti zusammenarbeiten. Bereits zwischen den Jahren 2005 und 2010 fungierte Marti als Co-Pilot für Sordo.

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