Mit 52 Punkten beendete Ott Tnak die Saison 2012 als WM-Achter © xpbimages.com

Der Este Ott Tänak fährt 2014 mit Unterstützung von DMACK in der WRC2 - Zusätzlich sind drei Rallyes mit einem Ford Fiesta RS WRC geplant

Ott Tänak ist zurück in der Rallye-Weltmeisterschaft. Der Este wird im kommenden Jahr neun Läufe mit dem Ford Fiesta R5 bestreiten. Dazu kommen drei Starts mit dem Ford Fiesta RS WRC von M-Sport. Unterstützt wird das Programm von Reifenhersteller DMACK. Tänak debütierte in Wales 2011 in der Topklasse und sammelte damals mit Rang sechs die ersten WM-Punkte für DMACK. Anschließend wurde der Youngster von Malcolm Wilson unter Vertrag genommen. Die Saison 2012 gestaltete sich jedoch als schwierig, denn Tänak verursachte viele Unfälle.

Deshalb verlor der 26-Jährige 2013 seinen Platz. In diesem Jahr ging er bei einigen nationalen Rallyes in Estland und Lettland an den Start. Nun erhält er seine zweite große Chance. "Nach einem Jahr Pause bin ich sehr glücklich, dass ich mit einem starken Programm zurück bin. Dank DMACK und M-Sport können wir beinahe die komplette Saison bestreiten", freut sich Tänak. "Meine erste WRC-Rallye war mit DMACK-Reifen. Ich kenne das Team und die Reifen sehr gut. Es wird definitiv eine aufregende Saison werden."

Tänak wird ab der Rallye Schweden in den Wettbewerb eingreifen. Neben Schweden wird er auch in Portugal und auf Sardinien im WRC-Boliden sitzen. Mit dem R5-Auto hat er sich den WRC2-Titel als Ziel vorgenommen. Außerdem hat Tänak mit Raigo Mölder einen neuen Co-Piloten. Zudem gab DMACK bekannt, dass Jari Ketomaa ab Schweden für das neu formierte "Drive DMACK-Team" fahren wird. Es wird ein Fiesta R5 eingesetzt.

"Ich habe gesehen wie viel Energie DMACK in die Entwicklung ihrer Reifen über die vergangenen Jahre aufgewendet hat. Meine Resultate waren in diesem Jahr sehr stark", sagt Ketomaa, der maßgeblich an der Reifenentwicklung beteiligt war. "Für 2014 ist das eine tolle Möglichkeit. Ich glaube, dass Ott und ich ein starkes WRC2-Team bilden. Ketomaa gewann in diesem Jahr die WRC2-Wertung in Finnland und wurde in Wales Klassenzweiter.

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