Nasser Al-Attiyah greift in Spanien wieder in den Wettbewerb ein © xpbimages.com

Nasser Al-Attiyah will in der Rallye-WM bleiben, doch es hängt vom Katar-Sponsoring ab - Thierry Neuville kann gehen wohin er will

Nasser Al-Attiyah ist einer der großen Förderer von Thierry Neuville. Die Sponsormillionen von Katar machten das Engagement bei M-Sport erst möglich. Neuville hat das Vertrauen mit starken Ergebnissen zurückbezahlt. Der Belgier hat sich in einer Saison als Teamleader bei M-Sport entwickelt und kämpft regelmäßig um Podestplätze. Offen ist die Zukunft. Viel hängt von der Finanzierung ab und Katar spielt eine große Rolle.

Mit dem Verlauf der aktuellen Saison ist Al-Attiyah zufrieden. Nun werden die Weichen für 2014 gestellt. "Es ist sehr wichtig das Team zu unterstützen. Wenn wir M-Sport nicht unterstützen, dann finden wir vielleicht nichts. Der Plan mit Thierry war zu Beginn nicht einfach. Wir haben viel Geld bezahlt, aber jetzt sind wir mit Thierry sehr glücklich. Er ist Zweiter in der Weltmeisterschaft. Das ist für das Team und den Sponsor fantastisch."

"Wir sind sehr glücklich, was Katar mit unserer Unterstützung macht", so Al-Attiyah, der sich vor Kurzem zum neunten Mal zum MERC-Meister gekürt hat. Fragezeichen bestehen noch für 2014. "Wir stehen noch in Verhandlungen. Wir wissen noch nicht, welcher Fahrer es sein wird. Ich werde im Motorsport bleiben und weitermachen. Wir sind mit M-Sport sehr glücklich und das Team hat in diesem Jahr eine tolle Performance gezeigt."

Obwohl Al-Attiyah einen prall gefüllten Terminkalender hat, will er in der WRC bleiben. "Natürlich will ich weitermachen, aber es liegt alles an Katar. Ich werde es nächste Woche genau wissen." Zudem könnten sich die Wege von Neuville trennen. Die Gerüchte schreiben den Belgier zu Hyundai. "Wir versuchten ihm in diesem Jahr zu helfen. Wir haben im Vorjahr gesehen, dass er etwas machen kann."

"Malcolm (Wilson; Anm. d. Red.) und ich unterstützen ihn. Er hat viel gezeigt", sagt Al-Attiyah über den Shootingstar. "Es ist aber seine Entscheidung wohin er gehen will. Wir können nicht sagen, dass er bleiben muss. Der Fahrer muss gut bezahlt werden. Ich wünsche ihm eine gute Zukunft. Er ist ein guter Fahrer und eine nette Person."

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