Citroen-Pilot Dani Sordo peilt seinen zweiten WRC-Sieg an © Citroen

Dani Sordo liegt vor dem finalen Tag in Frankreich nur einen Wimpernschlag hinter der Führung - Der Citroen-Pilot will seinen zweiten WRC-Sieg feiern

Den Wimpernschlag von 0,4 Sekunden trennen Dani Sordo vor dem letzten Tag der Rallye Frankreich von der Führung. Nach dem Reifenschaden von Thierry Neuville (Ford) übernahm der Spanier am Samstagnachmittag die Gesamtführung. Sordo fuhr konstant schnell, doch die Konkurrenz war in jeder Prüfung um einen Tick schneller und sein Vorsprung schrumpfte kontinuierlich. Sordo fehlte nicht viel und mit seiner konstanten Fahrweise hielt er sich im Spitzenfeld, obwohl er am Freitag und Samstag keine einzige Prüfungsbestzeit aufstellte.

Erst am Samstagabend verdrängte ihn Jari-Matti Latvala (Volkswagen) in der Superspecial in der Kleinstadt Mulhouse von der Spitze. "Bei meiner letzten Rallye betrug der Abstand 0,8 Sekunden und jetzt sind es 0,4 Sekunden", blickt Sordo auf die Rallye Deutschland zurück. "Es wird morgen ein großer Tag, denn auch die beiden Sebastiens sind sehr schnell. Es wird interessant. Heute ging es sehr eng zu, obwohl die Bedingungen sehr schwierig waren. Es ist eine schöne Rallye."

Für die letzten sechs Prüfungen am Sonntag würde der Citroen-Werksfahrer trockene Verhältnisse bevorzugen. "Ich glaube, dass einiger Regen kommen wird und die Prüfungen nass sein werden. Ich bevorzuge es auf Asphalt, wenn es trocken ist, denn dann kann man präziser fahren. Bei diesen Bedingungen hat sich das Auto mehr bewegt. Mit den weichen Reifen bewegt sich das Auto mehr und man hat nicht das gleiche Gefühl im Auto."

"Ich muss morgen mein Bestes geben, dann sehen wir weiter." Kann Sordo nach Deutschland nun die zweite reine Asphalt-Rallye in diesem Jahr gewinnen? "Die Unterschiede sind nicht so groß. Heute bin ich am Ende immer langsamer geworden, aber morgen sind die Prüfungen neu. Ich versuche von Anfang an wie die Hölle zu pushen."

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