Thierry Neuville stahl den beiden Sebs am Freitag die Show © xpbimages.com

Mit drei Bestzeiten schnappt sich Ford-Pilot Thierry Neuville die Führung in Frankreich - Ein Sieg gegen die beiden Sebastiens wäre für den Youngster ein Highlight

Nicht Sebastien Loeb und auch nicht Sebastien Ogier führen nach dem ersten Tag der Rallye Frankreich: Thierry Neuville sicherte sich mit einem starken Nachmittag im bewölkten Elsass den Platz an der Sonne. Der Ford-Pilot nahm als Gesamtdritter die Nachmittagsschleife in Angriff und stellte drei Bestzeiten auf. Damit wird der Belgier am Samstag zum ersten Mal in seiner Karriere auf Asphalt die Strecken eröffnen.

"Ich hatte eine gute Reifenwahl, habe viel Selbstvertrauen und die Abstimmung des Autos war gut", zählt er die Gründe für die starke Leistung auf. "Ich denke, wir sind schon schnell unterwegs. Vielleicht waren wir nicht die Schnellsten, aber die Reifenwahl war immer perfekt. Die Wettercrew hat uns die besten Informationen gegeben und es hat alles gepasst." Allerdings sind für die Nacht und den Samstag starke Regenfälle angesagt.

Dann könnte Neuvilles erster Startplatz unter Umständen ein Nachteil sein. "Ich werde zum ersten Mal auf Asphalt als Erster auf die Strecke gehen. Ich habe keine Bremspunkte von den anderen Fahrern, aber es ist eine neue Erfahrung. Wir wollen diese Erfahrung machen, denn wir wollen in Zukunft oft als Erster auf der Strecke sein. Wenn Wasser auf der Straße steht, dann kann das ein Nachteil für uns sein."

"Im Moment sind wir Erster und freuen uns darüber. Wir werden morgen pushen", kündigt der 25-Jährige an. Zudem hat Neuville an diesem Wochenende die einmalige Chance beide Sebastiens zu schlagen. "Das wäre natürlich das Highlight der Saison, aber bis dahin ist es noch lange hin." Dafür muss auch taktisch alles passen: "Die Reifenwahl muss immer richtig sein, ansonsten kann man hier auf einer Prüfung schnell 15 oder 20 Sekunden verlieren."

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