Dani Sordo setzte sich auch in Frankreich ins Rampenlicht © Citroen

Deutschland-Sieger Dani Sordo (Citroen) markiert im Shakedown der Rallye Frankreich die Bestzeit - Sebastien Loeb und Sebastien Ogier mit der gleichen Zeit

Asphalt-Spezialist Dani Sordo (Citroen) stellte im Shakedown zur Rallye Frankreich die Bestzeit auf, während die Topstars Sebastien Ogier (Volkswagen) und Sebastien Loeb (Citroen) auf den Positionen fünf und sechs landeten. Sordo sitzt zum ersten Mal seit der Rallye Deutschland, wo er seinen ersten WRC-Sieg gefeiert hat, wieder hinter dem Steuer des DS3 WRC. Der Spanier absolvierte die 3,8 Kilometer lange Strecke im Parc des Sports-Hautpierre in 2:36,5 Minuten und war damit um 1,5 Sekunden schneller als Ford-Pilot Thierry Neuville.

"Ich fühle mich sehr, sehr gut und bin glücklich, dass ich die schnellste Zeit aufgestellt habe", sagt Sordo gegenüber 'WRC.com'. Sordo möchte sich mit einem weiteren starken Resultat auf Asphalt für die kommende Saison empfehlen. Zudem geht es für Citroen noch um den Herstellertitel. "Das Auto fühlt sich sehr gut an. Vielleicht hilft auch das Selbstvertrauen nach meinem ersten Sieg. Es gibt mir einen Schub, aber das ist natürlich nicht alles. Die Startposition kann hier wichtig sein."

Da es sich in Frankreich um eine Asphalt-Rallye handelt, war der Shakedown kein Qualifying für die Startreihenfolge. Gestartet wird nach WM-Stand. Fast-Weltmeister Ogier muss auf der ersten Etappe als Erster auf die Strecke gehen. Neuville, der in Deutschland mit Sordo um den Sieg gekämpft hat, will in seine zweitschnellste Zeit nicht viel hineininterpretieren: "Der Shakedown ist für die eigentlichen Straßen nicht repräsentativ, aber das Auto fühlt sich gut an", so der Belgier zufrieden. Mikko Hirvonen (Citroen) folgte mit der drittschnellsten Zeit, Jari-Matti Latvala (Volkswagen) wurde Vierter.

In Frankreich sind alle Augen auf das letzte Superduell Loeb gegen Ogier gerichtet. Im Shakedown markierten sie exakt die gleiche Zeit. Für Ogier verlief ein Versuch nicht unproblematisch: Ein im Boden versenkter Metallboller begann sich plötzlich in die Höhe zu schrauben und blockierte die Straße. Eine Kollision damit hätte für den Franzosen schlimme Auswirkungen haben können.

Zuschauer warnten den Volkswagen-Werksfahrer, der noch rechtzeitig abbremsen konnte. "Wenn ich das Teil getroffen hätte, dann wäre mein Wochenende vielleicht vorbei gewesen", streicht Ogier den gefährlichen Moment hervor. Am Nachmittag beginnt die Rallye mit der Power Stage in Straßburg. Danach könnte Ogier bereits als neuer Weltmeister feststehen, wenn Neuville sich nicht die drei Bonuspunkte sichert.

Shakedown-Bestzeiten:

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