Elfyn Evans ließ den neuen Ford Fiesta R5 in Deutschland fliegen © xpbimages.com

Elfyn Evans liefert sich in Deutschland mit dem neuen Ford Fiesta R5 mit Robert Kubica ein Duell um den WRC2-Sieg - Der Brite muss sich knapp geschlagen geben

Auch in der WRC2-Klasse ging es bei der Rallye Deutschland spannend zu. Robert Kubica (Citroen DS3 RRC) und Elfyn Evans (Ford Fiesta R5) lieferten sich einen engen Schlagabtausch und es blieb bis zum Sonntag alles offen. Mehrmals wechselte die Führung, bis sich schließlich der Pole durchsetzte und mit 12,9 Sekunden Vorsprung gewann. Kubica musste sich im Regional-Rally-Car strecken, um den neuen R5 vor allem in den Beschleunigungsabschnitten auf Distanz zu halten. Evans bewies, dass der Bolide der neuen Generation auch auf Asphalt konkurrenzfähig ist.

Der Brite belegte in der Gesamtwertung Rang sechs. Damit stellte der Nachwuchspilot sein bestes WRC-Ergebnis ein. In Italien saß er allerdings am Steuer des Ford Fiesta RS WRC. 'Ich habe diese Rallye sehr genossen, denn es war von Start bis ins Ziel ein tolles Duell gegen Kubica", freut sich Evans im Service Park. "Mir unterliefen einige kleine Fehler, die mich am Ende viel gekostet haben, aber abgesehen davon kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein."

"Das Auto war das gesamte Wochenende über sensationell. Wir wussten, wie gut es auf Schotter ist, aber wir haben jetzt gezeigt, dass es auch auf Asphalt genauso konkurrenzfähig ist. Jeder sollte nun einen kaufen! Ich habe das Wochenende sehr genossen und freue mich schon darauf, wenn ich in Frankreich wieder mit diesem Auto fahren kann."

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