Nasser Al-Attiyah ist ein Förderer des neuen Rallye-Stars Thierry Neuville © xpbimages.com

Ein kleiner Zwischenfall kostet Nasser Al-Attiyah sein bestes Ergebnis auf Asphalt - Dennoch ist der Ford-Pilot mit seiner allgemeinen Leistung in Deutschland zufrieden

Nasser Al-Attiyah fuhr eine solide Rallye Deutschland und war auf Kurs zu seinem besten Ergebnis auf Asphalt, bis am Samstag in der "Arena Panzerplatte" alles schief ging. Als der Katari eine enge 90 Grad-Kurve schneiden wollte, traf er einen Stein, der die Vorderradaufhängung des Ford Fiesta RS WRC beschädigte. Es bedeutete das vorzeitige Aus. Am Sonntag ging der Dakar-Sieger von 2011 unter Rallye2-Regel wieder an den Start und kam schließlich als 13. ins Ziel.

Dennoch war Al-Attiyah mit seiner Performance zufrieden, denn er zeigte eine deutliche Leistungssteigerung auf Asphalt. "Es ist eine sehr gute Veranstaltung und ich glaube, wir haben an diesem Wochenende unseren Fahrstil auf Asphalt stark verbessert. Natürlich war es enttäuschend, was am Samstag passiert ist, aber wir sind gute Zeiten gefahren und waren auf Kurs zu einem tollen Resultat", so Al-Attiyah.

"Das Team arbeitet hart und es geht in die richtige Richtung. Thierry (Neuville; Anm. d. Red.) hat wieder eine tolle Leistung gezeigt. Er hätte gewinnen können, wenn alles für ihn gelaufen wäre, aber Platz zwei ist wieder ein tolles Ergebnis für ihn. Wir sind alle sehr stolz auf seine Leistungen." Al-Attiyah wurde von den belgischen Fans ebenfalls gefeiert, denn ohne seine Unterstützung würde Neuville nicht bei M-Sport fahren können.

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