Jewgeni Nowikow rutschte schon in der ersten Prüfung von der Strecke © xpbimages.com

Der Russe Jewgeni Nowikow scheidet in Deutschland schon nach zwei Kilometern aus - die anschließende Aufholjagd bringt dem Ford-Piloten noch einen WM-Punkt

Jewgeni Nowikow erlebte auch in Deutschland eine Rallye zum Vergessen. Schon am Donnerstagnachmittag rutschte der Russe in der ersten Wertungsprüfung nach wenigen Kilometern von der Straße und blieb stecken. Von da an war es eine mühevolle Aufholjagd. Alleine am Freitag machte der Ford-Pilot 55 Positionen gut. Langsam und kontinuierlich arbeitete er sich im Klassement nach oben und kam am Sonntag als Zehnter ins Ziel. Dafür gab es noch einen WM-Punkt.

Nowikow war einer der vielen WRC-Piloten, die auf das Rallye2-Reglement zurückgreifen mussten. "Ich muss sagen, dass es keine gute Rallye für uns war. Nach dem Zeitverlust am ersten Tag gab es für uns nichts mehr zu holen. Wir konzentrierten uns darauf, die Prüfungen zu absolvieren und in die Punkte zu kommen. Das haben wir geschafft, also ist zumindest das positiv", zieht Nowikow geknickt Bilanz.

Damit ging seine schwarze Serie auch in Deutschland weiter. Seit den beiden vierten Plätzen in Portugal und Argentinien säumten immer wieder Zwischenfälle Nowikows Rallyes. In der WM ist der 22-Jährige dadurch hinter Martin Prokop auf Rang neun zurückgefallen.

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