Mikko Hirvonen kletterte nach einer Durststrecke wieder aufs Podest © xpbimages.com

Citroen-Werksfahrer Mikko Hirvonen kann in Deutschland nie das Tempo der Spitze gehen, holt als Dritter aber ein kleines Erfolgserlebnis

Zum dritten Mal kletterte Mikko Hirvonen in dieser Saison auf das Podest. Nach den beiden zweiten Plätzen in Mexiko und Portugal lief beim Vizeweltmeister nicht viel zusammen. Dazu kam Pech. In Deutschland fehlte dem Citroen-Werkspiloten auf Asphalt zwar das Tempo, doch er fuhr solide, machte keine Fehler und wurde durch die Missgeschicke der Konkurrenz auf Rang drei gespült. Im Ziel betrug sein Rückstand mehr als zweieinhalb Minuten. "Es hätte besser sein können, wie oft auf Asphalt", kommentiert Hirvonen seine Leistung.

"An manchen Tagen, beispielsweise zu Beginn der Rallye, war unser Speed sehr gut, aber dann konnten wir das Tempo der Spitzenreiter nicht mehr mitgehen. Letztendlich stehen wir aber wieder auf dem Podium. Ich freue mich über die Punkte und ich freue mich für Dani und das ganze Team. Es war wichtig, diese Punkte einzufahren und nun sind wir auch wieder im Rennen um den Herstellertitel."

Unter dem Strich konnte der Finne nie das Tempo der Spitze mitgehen. Das summierte sich auf jeder einzelnen Prüfung. Auch in der Power Stage ging er leer aus. "Wenn man nicht ganz oben ist, will man etwas versuchen, aber das ist trotzdem anders, als wenn man mitkämpft. Ich muss meine Fahrleistung auf Asphalt noch verbessern, ich muss noch lernen", macht er ein Manko aus. In der WM liegt Hirvonen auf Platz fünf und damit hinter seinem Citroen-Teamkollegen Dani Sordo.

Zu wenig für den auf den WM-Titel angesetzten Fahrer. Deshalb kann Hirvonen auch noch nicht sagen, wie es im nächsten Jahr weitergehen wird. "Nein, kann ich noch nicht. Man weiß nie, was passiert. Wir müssen abwarten." Nun geht es von Mitteleuropa nach Australien, wo Mitte September der nächste Lauf auf dem Programm steht. Dort hat Hirvonen schon gewonnen. "Ja, es ist gut, wieder dort fahren zu können. Es ist eine tolle Rallye mit schönen Prüfungen, ähnlich wie in Finnland. Ich fühle mich bei dieser Rallye immer wohl."

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