Am Donnerstag kam Jewgeni Nowikow nicht einmal fünf Kilometer weit © M-Sport

Schon nach wenigen Kilometern steckte der Ford von Jewgeni Nowikow im Unterholz - Der Russe nennt zu kalte Reifen für den Ausrutscher in Deutschland als Grund

Die Rallye Deutschland ging für Jewgeni Nowkow und seine österreichische Co-Pilotin Ilka Minor schon früh zu Ende. In der ersten Wertungsprüfung kam der Russe nicht bis zur ersten Zwischenzeit, die nach fünf Kilometern gemessen wurde. Der Ford Fiesta RS WRC steckte neben der Strecke fest. Der Bolide hatte zwar keinen Schaden genommen, doch Nowikow und Minor konnten den Fiesta, der zwischen Bäumen feststeckte, nicht befreien. Jede Chance auf ein gutes Resultat war damit zunichte.

"Ich glaube, dass ich mit diesen Reifen zu stark gepusht habe, weil sie noch sehr kalt waren", lautet Nowikows erste Reaktion bei 'WRC.com'. "Es war erst der Beginn der Prüfung und mir unterlief auf der Bremse ein Fehler. Ich bremste zu spät und kam von der Straße ab. Da war niemand, der uns helfen hätte können. Deshalb mussten wir aufgeben, weil wir feststeckten." Der Zwischenfall war ein weiterer Unfall in einer schwarzen Serie.

Nowikow glänzte in Portugal und Argentinien mit zwei vierten Plätzen, doch in Griechenland, Italien und zuletzt in Finnland sorgten Ausrutscher und Unfälle für negative Schlagzeilen. Am Freitag wird der Russe unter Rallye2-Regel wieder an den Start gehen.

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