Jewgeni Nowikow muss in Deutschland seinen Erfahrungsnachteil wettmachen © xpbimages.com

Da er bisher nur eine Rallye in Deutschland bestritten hat, wähnt sich Jewgeni Nowikow vor dem kommenden Wochenende ein wenig im Nachteil

Mit einem großen Nachteil geht Jewgeni Nowikow in die Deutschland-Rallye kommende Woche. Der Russe in M-Sport-Diensten war nämlich bisher nur einmal in der Bundesrepublik unterwegs - vor Jahresfrist gab es dabei sogar nur einen Ausfall zu verzeichnen. "Ich kenne die Etappen nicht so gut wie andere Konkurrenten", so der Russe. "Trotzdem ist es ein Event, den ich sehr mag. Es ist eine schwierige Rallye, aber ich liebe die Herausforderung."

"Ich denke, der schwierigste Aspekt werden die Unterbrechungen sein, die sich durch das ganze Wochenende ziehen", ergänzt er. "Die vielen Abzweigungen bedeuten, dass die Rallye nicht so flüssig ist wie andere Asphaltevents, und ich denke, wir können alle erwarten, dass es bei der zweiten Durchfahrt sehr dreckig und rutschig ist."

All diese Faktoren müsse man bei den Entscheidungen berücksichtigen, erzählt Nowikow. "Es gibt viele Dinge, die man bei dem Event bedenken muss. Man muss eine clevere Rallye fahren." Besonders die Reifen stehen für den Ford-Piloten dabei im Fokus: "Wir haben keinen unendlichen Vorrat und eine falsche Entscheidung kann dich eine Menge Zeit kosten." Im Vorfeld konnte sich der Russe mit Beifahrerin Ilka Minor zumindest mit ein paar Testtagen einstimmen. "Ich fühle mich gut auf die Herausforderungen vorbereitet."

Weiterlesen