Mads Östberg hatte zuletzt ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen © xpbimages.com

Mads Östberg weiß, welche Schwierigkeiten die Deutschland-Rallye für ihn und sein M-Sport-Team bereithält, reist aber mit einem großen Motivationsschub an

Mit einem guten dritten Platz im Rücken kommt Ford-Pilot Mads Östberg zur Rallye Deutschland. Zwar sind die beiden Events natürlich kaum miteinander zu vergleichen, der Podestplatz dürfte dem Norwegen dennoch einen Motivationsschub geben. Beim einzigen Asphaltrennen in diesem Jahr, in Monte Carlo, sprang für Östberg ein sechster Platz heraus. Doch da die Rallye im Januar unter winterlichen Bedingungen stattfand, wartet nun der erste echte Test.

"Ich denke, wir haben unsere Performance auf Asphalt wirklich verbessert", gibt's sich Östberg zuversichtlich. "Wir haben im vergangenen Jahr einen guten Schritt gemacht und ich hoffe, dass wir diese Entwicklung beibehalten können. Wir haben unseren Fahrstil ein wenig verändert und ich denke, dass uns das auf Asphalt helfen wird." Ob sich das auch gelohnt hat, wird sich erst beim Start der ersten Etappe zeigen.

"Natürlich ist Deutschland ein sehr schwieriger Event. Es ist wichtig, in der Lage zu sein, den Rhythmus schnell zu ändern. Obwohl die Etappen von den Abzweigungen und Richtungsänderungen ziemlich ähnlich sind, verändert sich der Charakter des Asphalts stetig - von Weinbergen bis zu Beton und von Wäldern zu offenen Straßen - und man muss sich daran anpassen können." Besondere Aufmerksamkeit komme dabei dem Aufschrieb zu, meint Östberg. "Sie müssen für jede Etappe perfekt sein und man muss sich sehr konzentrieren und seinem Co-Piloten zuhören."

"Unsere Zuversicht nach Finnland ist hoch", ergänzt der M-Sport-Pilot. "Wir wissen, dass wir die Pace und das Auto haben, um um Topresultate zu fahren. Wir hatten einen wirklich guten Test zu Beginn der Woche, und wir testen auch am heutigen Samstag. Ich bin sehr zufrieden mit dem Setup, das wir gefunden haben, und ich freue mich wirklich, zurück auf den Asphalt zu kommen."

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