Khalid Al-Qassimi will trotz Handverletzung in Deutschland starten © Citroen

Khalid Al-Qassimi hat sich bei einem Missgeschick daheim die linke Hand verletzt - Trotzdem will er bei der Rallye Deutschland an den Start gehen

Khalid Al-Qassimi will sich am kommenden Wochenende bei der Rallye Deutschland wieder hinter das Steuer seines Citroen DS3 WRC klemmen. Für den Fahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wird es allerdings kein einfaches Unterfangen werden, denn er hat sich vor einigen Tagen an seiner linken Hand verletzt. Al-Qassimi war daheim ausgerutscht und gestürzt, und musste sogar ins Krankenhaus. Die Ärzte würden ihm von einem Start in Deutschland abraten. "Es wird eine harte Rallye für mich. Der Unfall hilft mir auch nicht weiter."

"Ich griff daheim nach einem Lichtschalter und fiel dann die Stufen hinunter", berichtet Al-Qassimi bei 'Gulf News' von seinem Missgeschick. "Ich versuchte den Sturz mit der linken Hand abzufangen. Zunächst dachte ich, dass ich mir einige Finger gebrochen habe, weil sie angeschwollen waren und stark schmerzten. Ich bin dann ins Krankenhaus gefahren und die gute Nachricht ist, dass die Finger nicht gebrochen sind."

"Der Arzt riet mir, keinen Druck darauf auszuüben. Ich sollte die nächsten drei Wochen auch nicht fahren. Er meinte aber auch, dass die Schwellung bis zur Rallye nachlassen sollte. Ich werde Schmerzmittel nehmen, dann sollte der Start okay sein." Die Rallye Deutschland wäre auch ohne der Verletzung ein schwieriges Unterfangen für Al-Qassimi geworden, denn zum ersten Mal wird er mit dem DS3 einen Asphalt-Lauf bestreiten. Im Jahr 2010 erreichte der 41-Jährige mit einem Ford Focus das Ziel als Zehnter.

Deutschland wird die fünfte WRC-Rallye für Al-Qassimi in diesem Jahr sein. In Schweden und Griechenland schied er vorzeitig aus, während es in Portugal Platz neun und auf Sardinien Rang zehn wurde. Damit liegt Al-Qassimi mit drei Punkten auf WM-Rang 22.

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