Kris Meeke will es bei der Rallye Finnland ruhig angehen lassen © Citroen

Nach über einem Jahr Abwesenheit aus der WRC will es Kris Meeke bei seinem Einsatz für Citroen ruhig angehen lassen - Große Vorfreude auf die "Ouninpohja"

Der letzte Auftritt von Kris Meeke in der Rallye-Weltmeisterschaft liegt schon über eineinhalb Jahre zurück - 2011 wurde der Brite bei seiner Heimrallye am Steuer eines Mini Vierter. In dieser Woche feiert der 34-Jährige sein Comeback in der WRC. Bei der Rallye Finnland geht der Pilot aus Nordirland für das Citroen-Werksteam mit einem DS3 WRC an den Start. Bei einem Test bekam Meeke die Gelegenheit, sich an das unbekannte Auto zu gewöhnen. Im Anschluss machte sich allerdings seine lange WRC-Pause bemerkbar.

"Wir sind an einem Tag 380 Kilometer gefahren - anschließend hat mein Nacken ziemlich geschmerzt", sagt Meeke. Abgesehen davon war sein erster Eindruck beim Test aber sehr positiv. "Wir sind viele Dinge durchgegangen, und ich habe Vertrauen zum Auto gewonnen. Das Auto ließ sich von Anfang an wunderbar fahren." Auch die Zusammenarbeit mit dem Citroen-Team macht dem Briten großen Spaß. "In dieser professionellen Umgebung zu Arbeiten war eine Gelegenheit, auf die ich sehr lange warten musste."

Die Ziele für die Rallye Finnland setzte der Brite kurz vor dem Start bewusst niedrig an: "Nach einem Jahr Pause um das Podium kämpfen zu wollen, wäre unrealistisch. Ich muss mir die notwendige Zeit geben und mich auf mein eigenes Fahren konzentrieren. Gestern im Qualifying habe wir den Streckenrekord um eine Zehntelsekunde gebrochen, aber das reichte nur für den neunten Platz - die Jungs verschieben das Limit immer weiter", staunt Meeke.

Weitere Einsätze in der WRC stehen für der 34-Jährigen vorerst nicht auf dem Programm: "Im Moment ist nur Finnland geplant. Aber was für eine Gelegenheit ist das, die größte Rallye der Welt zu fahren", freut sich Meeke. "Ich bin die 'Ouninpohja' zuletzt m Jahr 2006 gefahren, als ich in der Junior-WRC fuhr. Das wird wirklich aufregend." Insgeheim hofft Meeke aber, sich mit einem guten Ergebnis für weitere Einsätze zu empfehlen. "Ich möchte mich im Verlauf der Rallye steigern, und wer weiß, was nach einen guten Resultat möglich ist."

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