Mikko HIrvonen gewann für Ford in den Jahren 2006, 2009 und 2011 in Australien © Ford

Bei der Rallye Australien gibt es in diesem Jahr ein neues Zentrum und eine neue Superspecial für die Fans - Der Regen der vergangenen Tage machte keine Probleme

In diesem Jahr wird turnusgemäß wieder in Australien gefahren. Jährlich wechseln sich die Rallye Neuseeland und Australien ab. In "Down Under" gibt es diesmal eine wesentliche Veränderung: Der Servicepark wird sich diesmal in der Nähe des Zentrums von Coffs Harbour befinden. Zu dem Komplex zählen auch eine eine Prüfung, Fanshops, Verpflegungsstände, das Media Center, das Podest und eine neue Superspecial. Mit dieser Ortsveränderung wollen die Veranstalter die Rallye den Fans näher bringen.Bei der neuen Superspecial treten die Fahrer paarweise gegeneinander an und sorgen somit für Spektakel.

Sie wird im Brelsford Park auf Asphalt abgehalten. "Dass wir diese Prüfung in die Stadt verlegen, sorgt dafür, dass wir für die Zuschauer einfacher zugänglich werden", sagt Veranstaltungs-Chef Adrian Stafford. "Außerdem ist der Servicepark nun in der Nähre der Prüfung in der Stadt. Meiner Meinung nach kreieren wir damit eines der aufregendsten Rallye-Zentren der Welt. Die WRC-Teams können ihre Technologie den Fans zeigen. Und die Fans können zu Fuß zwischen dem Service-Park und der Prüfung hin- und hergehen. Selbst der zeremonielle Start ist nur einen Block entfernt."

Die Fannähe hat den Ausschlag für diese Umstrukturierung gegeben. Da sich die meisten Prüfungen aller Rallyes im Umland abspielen und teilweise schwer zu erreichen sind, ist es speziell der Service-Park, wo die Fans den Rallye-Assen nahe sein können. Auf diese Karte setzt nun auch die Rallye Australien, die zwischen dem 12. und 15. September stattfindet. Außerdem will Australien in Zukunft in jedem Jahr eine Rallye austragen.

"Die gute Unterstützung der Regierung unterstützt nicht nur unsere Pläne für 2013, sondern auch unser ausführliches Angebot an die FIA, damit wir es zu einer jährlichen Veranstaltung machen", sagt Event-Manager David Catchpole. Abgeschlossen ist die Planungsphase für die diesjährige Rallye noch nicht. "Wir sind unserem Zeitplan voraus. Es wird die bestmöglichen Standards für diese Veranstaltung geben."

Lediglich das Wetter könnte den Veranstaltern noch einen Strich durch die Rechnung machen. Anfang der Woche wurde die Region von starken Regenfällen betroffen. Eigentlich hätte WRC-Akademie-Champion Elfyn Evans in dieser Woche die geplanten Prüfungen abfahren sollen. Das war aufgrund der Wettersituation nicht möglich. "Ich war davon überrascht, wie gut unsere Straßen den Regen aufnehmen", sagt Stafford. "Im Zeitfenster einer Rallye konnten wir die Waldwege von umgefallenen Bäumen befreien und damit sichergehen, dass die Rallye stattfinden könnte."

In diesem Jahr gastiert die Rallye-WM zum 22. Mal in Australien. Seit dem Umzug von West-Australien nach New-South-Wales findet sie zum dritten Mal in dieser Region statt. Im Vorjahr besuchten rund 13.000 Fans die Rallye.

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