Die beeindruckende Landschaft um Athen werden Rallye-Fans auch 2013 sehen © xpbimages.com

Trotz Schuldenkrise bei der griechischen Motorsportbehörde ELPA sieht der Veranstalter der Akropolis-Rallye einen Start 2013 nicht in Gefahr

Nicht nur der griechische Staat selbst steckt in Schwierigkeiten, auch der Motorsport der Region ist betroffen. Doch trotz anhaltender Gerüchte um die angespannte finanzielle Situation der griechischen Motorsportbehörde ELPA sei die Austragung der diesjährigen Akropolis-Rallye nicht in Gefahr, behauptet der Leiter der Rallye, Pavlos Athanassoulas.

Die Rallye wird derzeit von Celeritas, einer Privatfirma mit privatem Investment, durchgeführt. Befürchtungen, man könnte durch einen Bankrott der ELPA die Versicherungsfähigkeit verlieren, wischt Athanassoulas gegenüber 'Autosport' beiseite: "Die ELPA ist nicht bankrott. In Griechenland sind gerade harte Zeiten angebrochen. Ungefähr die Hälfte der griechischen Unternehmen geht durch finanziell schwierige Zeiten und auch die ELPA ist davon betroffen."

"Die Behörde hat ein paar Schulden", bestätigt der Grieche weiter, relativiert aber: "Es wird erwartet, dass sie diese Angelegenheiten in den kommenden Wochen löst. Die Akropolis-Rallye ist nicht betroffen, wir haben Versicherungen in Höhe von zehn Millionen Euro - und das nicht bei der ELPA." Gleichzeitig bestätigt Athanassoulas, dass sich die Rallye in ihrem letzten Vertragsjahr mit der griechischen Motorsportbehörde befindet.

"Wir können noch nicht über nächstes Jahr sprechen, denn das ist außerhalb unseres Deals mit der ELPA", so der Rallyeleiter. "Aber wir befinden und bereits in Gesprächen, um den aktuellen Vertrag zu verlängern. Für diese Saison ist die Akropolis-Rallye aber zu 100 Prozent sicher!" Die Rallye-Weltmeisterschaft WRC besucht Griechenland in diesem Jahr vom 30. Juli bis zum 2. Juli.

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