Der Russe Jewgeni Nowikow verpasste auch in Schweden ein Topergebnis © xpbimages.com

Erneut ein Unfall kurz vor Schluss: Jewgeni Nowikow (Ford) verliert in Schweden durch einen Überschlag den fünften Platz - Der Speed war vorhanden

Der Russe Jewgeni Nowikow hat in diesem Jahr bisher kein Glück. Bereits bei der Rallye Monte Carlo schied der 22-Jährige kurz vor Schluss durch einen Unfall aus. Bei der Rallye Schweden passierte ihm ein ähnliches Missgeschick. In der 20. von 22 Wertungsprüfungen rutschte Nowikow von der Ideallinie und überschlug sich. Es war ein harmloser Unfall und er konnte weiterfahren. Lediglich die Windschutzscheibe des Ford Fiesta war gebrochen. Zudem war das Dach auf der Fahrerseite etwas eingedrückt. Nowikow konnte die Rallye noch beenden. Durch das Missgeschick war er allerdings vom fünften auf den neunten Platz zurückgefallen.

"Es war mein Fehler", nimmt Nowikow den Ausrutscher auf seine Kappe. "Ich habe einfach zu spät in eine knifflige, enge und langsame Rechtskurve gebremst. Wir haben uns überschlagen. Ich war hauptsächlich sehr enttäuscht, weil wir viel Zeit verloren haben." Im Gegensatz zu anderen Fahrern konnte Nowikow aber weiterfahren und schließlich noch WM-Punkte sammeln. Nach der Prüfung wurde die Windschutzscheibe für die abschließende Power-Stage getauscht. "Es war kein großer Unfall. Es sah schlimmer aus als es eigentlich war."

WM-Platz 14 spiegelt derzeit Nowikows Leistungsvermögen nicht wieder. Gemeinsam mit seiner österreichischen Co-Pilotin Ilka Minor muss der Russe in Zukunft Fehler vermeiden. "Positiv ist, dass ich bei dieser Rallye einen guten Speed gezeigt habe und ins Ziel gekommen bin. Natürlich wäre der fünfte Platz besser gewesen, aber der Speed war vorhanden. Jetzt bin ich in einer stärkeren Position für das nächste Jahr."

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