Juho Hänninen leistete sich in Schweden nur einen groben Schnitzer © xpbimages.com

Mit Ausnahme eines Fehler zieht Juho Hänninen (Ford) ein positives Fazit der Rallye Schweden - Nur mit seinem Tempo war der Finne nicht zufrieden

Der Finne Juho Hänninen (Ford) fuhr eine unspektakuläre Rallye Schweden und kam auf Rang sechs ins Ziel. Er zieht ein gemischtes Fazit, denn ihm unterlief nur ein grober Fehler, aber das Tempo war nicht hoch genug, um die Topfahrer anzugreifen. Seine M-Sport-Teamkollegen Mads Östberg und Thierry Neuville waren außer Reichweite. "Der letzte Tag war okay, es gab keine großen Dramen. Es war etwas schwierig, weil ich nach dem Fehler am Samstag keinen Gegner mehr hatte. Ich bin auf der sicheren Seite gefahren und habe die Prüfungen in Norwegen genossen."

Glück hatte Hänninen am Samstagabend. "In der letzten Prüfung bin ich im Schnee steckengeblieben. Ich habe viel Zeit verloren. Es passierte rund 100 Meter vor der Ziellinie und es hat lange gedauert, bis ich wieder fahren konnte." Einige Zuschauer kamen ihm auf der Superspecial "Hagfors Sprint" zu Hilfe. "Das war sehr enttäuschend, weil es auf der letzten Prüfung des Tages passierte. Glücklicherweise habe ich dabei nur eine Position verloren."

Am Sonntag ging es durch Probleme der Konkurrenz nach vor auf Rang sechs. "Generell war es eine gute Rallye für uns", bilanziert Hänninen. "Es gab einige gute Prüfungen und das Auto fühlte sich toll an. Von meinem Tempo bin ich etwas enttäuscht, aber gleichzeitig muss ich realistisch sein. Es war für mich sehr schwierig das gleiche Tempo wie die Spitze zu gehen. Ich bin seit einigen Jahren nicht mehr hier gefahren. Es ist eine schnelle Rallye, bei der die Erfahrung zählt." Wann Hänninen wieder im Fiesta sitzen wird, steht derzeit noch nicht fest.

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