Beim "Colin's Crest" sprang Thierry Neuville mit seinem Ford 35 Meter weit © xpbimages.com

Thierry Neuville eroberte in Schweden sein bestes Resultat auf Schnee: Mit seiner Leistung und Platz fünf ist der Belgier sehr glücklich

Zum zweiten Mal nahm Thierry Neuville die Rallye Schweden in Angriff. Im Vorjahr beendete der Belgier den Winterlauf mit einem Citroen auf Rang zwölf. Diesmal lief es mit dem Ford deutlich besser. Es war erst sein zweiter Einsatz im Fiesta des M-Sport-Teams. Neuville lieferte eine fehlerfreie Leistung ab und wurde mit Endrang fünf belohnt. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Performance bei dieser Rallye", fällt sein Fazit positiv aus. "Ich habe keine Schneebänke getroffen. Am letzten Tag bin ich vorsichtiger gefahren, weil die Verhältnisse speziell auf WP21 sehr knifflig waren. Ich bin leicht in eine Schneebank gerutscht und habe dabei etwas Zeit verloren."

"Zum Glück sind wir nicht steckengeblieben. Trotzdem nahm ich dadurch noch etwas mehr Tempo heraus". An den ersten Tagen gab Neuville mehr Gas. Bei der Superspecial in Kalstad (WP8) stellte er zeitgleich mit Mikko Hirvonen (Citroen) die Bestzeit auf. Zudem erhielt der Belgier den "Colin's Crest Award" für den weitesten Sprung über die berühmte Kuppe. Neuville wurde mit 35 Metern gemessen. Unter dem Strich ist der Youngster zufrieden, denn es war sein bestes Ergebnis bei einer Winterrallye.

"Es ist an diesem Wochenende besser als erwartet gelaufen. Wenn mir jemand vor dem Start gesagt hätte, dass ich Fünfter werde, dann hätte ich es definitiv genommen. Ich habe auch den 'Colin's Crest Award' gewonnen. Das ist eine schöne Belohnung für das Team, denn sie haben mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt. Ich bin nicht mit Vollgas über die Kuppe gefahren." In Zukunft will sich Neuville weiter steigern. "Ich sehe dieses Jahr als Lernjahr an. Vielleicht springe ich im nächsten Jahr weiter." In der WM liegt Neuville mit zehn Punkten auf Rang neun.

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