Mikko Hirvonen nahm kein zählbares Resultat aus Schweden mit © Citroen

Unfall an Tag eins und null Punkte: Die Rallye Schweden war für Mikko Hirvonen (Citroen) keine Reise wert - Sein Rückstand in der WM ist bereits groß

Der große Verlierer der Rallye Schweden war Mikko Hirvonen. Zunächst lief noch alles nach Plan, denn er sicherte sich nach dem Qualifying eine optimale Startposition. Als es am Freitag dann richtig losging, ging beim Finnen alles schief. Schon in der zweiten Wertungsprüfung unterlief dem Citroen-Werksfahrer der entscheidende Fehler. Hirvonen verlor die Kontrolle über den DS3, überschlug sich am Straßenrand und blieb im Schnee stecken. Über 24 Minuten vergingen bis der Wagen wieder auf der Straße war. "Es ist knapp einen Kilometer nach dem Start passiert. Dieser Abschnitt war nicht besonders schwierig", blickt der Vizeweltmeister zurück.

"Das Heck wurde leicht und das Auto begann Richtung Straßengraben zu rutschen. Es hätte dort eine Schneebank sein müssen, aber der Schnee war von einem anderen Auto zusammengedrückt worden. Wir drehten uns, bevor wir im Schnee steckenblieben." Dazu kam, dass Hirvonen an einer ungünstigen Stelle abflog. "Dort waren keine Zuschauer, also dauerte es sehr lange bis wir das Auto zurück auf die Straße gebracht hatten." Von da an war seine Rallye praktisch vorbei.

Hirvonen musste am Samstag früh starten und die Straßen für die nachfolgenden Fahrer säubern. "Das stimmt, aber die frische Schneeschicht ermöglichte uns recht konstanten Grip. Das bedeutete, dass ich meine Linie frei wählen konnte. Es hat Spaß gemacht das Auto zu fahren. Ich muss weiterfahren und peile Bonuspunkte in der Power-Stage an. Es wird schwierig, aber ich muss es versuchen." Daraus wurde nichts. Hirvonen stellte in der abschließenden Prüfung die viertschnellste Zeit auf.

In der Gesamtwertung landete der 32-Jährige auf Platz 16 und damit außerhalb der Punkteränge. "Wir wussten, dass es schwierig sein würde, aber wir mussten alles versuchen. Trotzdem holten wir zwei Punkte für Citroen in der Marken-WM. Viel mehr kann ich über diese Rallye nicht sagen. Ich konzentriere mich bereits auf Mexiko." In der Fahrer-WM war Schweden ein herber Rückschlag. Hirvonen ist von Citroen auf den Titel angesetzt, doch sein Rückstand auf Sebastien Ogier (Volkswagen) beträgt schon 34 Punkte. In der Marken-WM hat Citroen zwei Punkte Vorsprung auf Volkswagen.

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