Auftaktsieger Marco Wittmann geht im dritten Saisonlauf der DTM in Ungarn zum zweiten Mal von der Pole Position ins Rennen.

Im Qualifying vor den Toren Budapests war der BMW-Pilot am Samstag in 1:36,518 Minuten gut zwei Zehntel schneller als sein Markenkollege Timo Glock, der frühere Formel-1-Pilot steht bei seinem 13. Auftritt in der Tourenwagenserie erstmals in der ersten Startreihe. Vor dem Rennen am Sonntag enttäuschte der Titelverteidiger und Gesamtführende Mike Rockenfeller (Audi) dagegen mit dem 13. Platz.

"Das ist sehr enttäuschend, sehr ernüchternd. Wir haben das Setup komplett umgebaut, was gar nichts gebracht hat. Das geht klar auf meine Kappe", sagte Rockenfeller der ARD.

Pole-Setter Wittmann freute sich über "einen großartigen Tag" für BMW, die Bayern stellen fünf Fahrer unter den ersten Sechs.

Mercedes erlitt derweil zwei Wochen nach dem Überraschungssieg durch Christian Vietoris beim chaotischen Regenrennen in Oschersleben die erwartete nächste Niederlage.

Bei trockenen Bedingungen auf dem Hungaroring war die Konkurrenz wieder deutlich schneller, Vietoris selbst landete gar auf dem 23. und damit letzten Platz.

"Wir sind in einer schwierigen Situation, das ist deutlich", sagte der 25-Jährige: "Es war von Beginn an klar, dass es im Trockenen hier ganz schwierig wird - zumal wir durch den Sieg ja noch die Zusatzgewichte an Bord haben." Bester Mercedes-Pilot war ausgerechnet Pascal Wehrlein auf Rang 16.

Noch am Dienstag hatte der 19-Jährige am Steuer des Unfallwagens gesessen, als bei einem Sponsorentermin der Fußball-Nationalmannschaft zwei Personen verletzt wurden. Mercedes hatte Wehrlein die Entscheidung über einen Start in Ungarn überlassen.

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