Der erste Sieg im zweiten Rennen nach der Rückkehr in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft lässt bei BMW niemanden abheben.

"Auf dem Lausitzring haben wir wieder gesehen, wie unglaublich eng es in der DTM zugeht. Nur wenn alles perfekt zusammenpasst, lassen sich in der DTM 2012 Erfolge feiern. Das war bei uns am vergangenen Wochenende der Fall", sagte BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt und ergänzte:

"Daraus jedoch einen Automatismus abzuleiten, wäre völlig falsch. Es wird sicher noch Rennen geben, in denen wir Lehrgeld zahlen werden."

Dass der Kanadier Bruno Spengler schon am vorigen Sonntag auf dem Lausitzring den insgesamt 50. DTM-Erfolg für die Münchner holte, hat Marquardt überrascht.

"Es war wirklich nicht davon auszugehen, dass wir derart erfolgreich in unsere Comeback-Saison in der DTM starten würden. Die Bilanz nach zwei Rennen fällt mehr als positiv aus. Aber wir wissen auch, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt, und bleiben mit beiden Füßen auf dem Boden", sagte er:

"Man darf bei aller Freude über unseren Sieg nicht vergessen, dass wir DTM-Neulinge sind und noch eine Menge zu lernen haben."

Für Marquardt, der im vorigen Sommer bei BMW die Nachfolge von Mario Theissen angetreten hatte, waren die ersten Tage der DTM-Saison dennoch ein unvergessliches Erlebnis.

"Jeder, der am Wochenende am Lausitzring dabei war, hat die besondere Bedeutung dieses Triumphs gespürt. Diese Momente werden für immer einzigartig bleiben. Was wir innerhalb einer Woche erlebt und erreicht haben, passiert oft nicht in einer ganzen Saison", sagte er.

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