Rechtzeitig vor dem zweiten Saisonrennen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft am Sonntag auf dem Lausitzring haben sich die Streithähne Bruno Spengler und Ralf Schumacher wieder versöhnt.

Im Beisein von BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug legten die beiden ihren Zwist mit einem Handschlag bei.

Zuvor hatten Spengler und Schumacher noch einmal intensiv über die Situation am vergangenen Sonntag in Hockenheim diskutiert, die letztlich zum Ausfall von BMW-Pilot Spegler geführt hatte.

"Beide Seiten haben sich ausgesprochen. Damit ist das Thema für uns erledigt", sagte Marquardt.

Mercedes-Fahrer Ralf Schumacher hatte in Hockenheim gleich zwei BMW-Piloten abgeräumt. Zunächst hatte er Dirk Werner (Hannover) gedreht, der nachfolgende Spengler konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit Schumacher.

Während Werner das Rennen fortsetzen konnte, verlor Spengler die Motorhaube seines Autos und blieb in der Box.

Schumacher, der am Ende Siebter wurde, kassierte anschließend von der Rennleitung eine Durchfahrtstrafe und von Spengler ein paar deftige Schimpfworte: "Er hat 50 Meter zu spät gebremst und damit ein Chaos verursacht. Ich hätte erwartet, dass ein ehemaliger Formel-1-Fahrer schlauer handelt."

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