Der Deutsche Olympische Sportbund zieht vorübergehend um.

Im Sommer baut die Dachorganisation des deutschen Sports Teile ihres Hauptsitzes in der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt/Main neu und zieht deshalb von Juni 2014 bis 2016 ins sechs Kilometer entfernte Neu-Isenburg (Siemensstraße 14).

Andere Teile des Gebäudes werden umfassend saniert. Dies teilte der DOSB am Dienstag mit.

"Die Entscheidung für den Neubau ist auch eine langfristige Entscheidung für den Standort Frankfurt/Main", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der mit seinem Präsidium am Dienstag ein vorerst letztes Mal im alten Haus des Deutschen Sports tagte.

"Wir wollen unser Hauptquartier zukunftsfähig machen", erläuterte der für Wirtschaft und Finanzen zuständige DOSB-Vizepräsident Hans-Peter Krämer: "Das ist möglich, weil uns das Land Hessen und die Stadt Frankfurt bei diesem Projekt finanziell unterstützen. Dafür sind wir ihnen dankbar."

Insbesondere energetisch sei das Haus ein Dinosaurier, sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper.

"Durch den energieeffizienten Neubau werden erhebliche Mengen CO2 eingespart", sagte Vesper, der 1979 zu den Gründungsmitliedern der Partei Die Grünen gehört hatte.

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